Diversitätssensibles und barrierefreies Lehren an der HSRW – Ein Interview mit Prof. Dr. Greveler

Von den anhaltenden kulturellen und medialen Veränderungen ist auch die Hochschule als Bildungsinstitution sowie das Lehren und Lernen generell herausgefordert. In dem Feld einer diversitätssensiblen Lehre im digitalen Zeitalter nimmt die Hochschule Rhein-Waal zunehmend eine Vorreiterrolle rein. So sind in den letzten Monaten zentrale Werke zum diversitätssensiblen E-Learning (E-Inclusion – Diversitätssensibler Einsatz digitaler Medien) sowie zur diversitätssensiblen Lehre erschienen (Praxishandbuch Habitussensibilität und Diversität in der Hochschullehre), bei denen Frau Heidkamp-Kergel vom E-Learning Zentrum als Mitherausgeberin sowie als Autorin mitgewirkt hat. Zudem hat die Hochschule Rhein-Waal eine zeitgemäße Diversitätsstrategie erarbeitet. Über diesen Prozess haben jüngst Tammy Brandenberg und Prof. Dr. Hauck den Artikel “Diversity und Change-Management – Auf dem Weg zu einer hochschulischen Diversity-Strategie” publiziert. Zudem arbeitet Prof. Dr. Greveler an der Realisierung einer barrierefreien Lehre.

Hierfür war Prof. Dr. Greveler so freundlich, uns ein Interview zu geben, dass Sie nun hier finden:  

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E-Lecture von Prof. Dr. Niechoj

Um zur E-Lecture zu gelangen, klicken Sie bitte hier.

In diesem Video gibt uns Prof. Dr. Torsten Niechoj einen Überblick über die e-didaktischen Innovationen, die er Im Rahmen der Lehrveranstaltung „BA Workshop Scientific Writing“ eingesetzt hat. In diesem Workshop wurde eine Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen entwickelt. Thema der Einheit ist das richtige Zitieren im sozialwissenschaftlichen Kontext. Die Lehrveranstaltung wird jedes Jahr von etwa 50 Studierenden besucht, die sich im Bachelorstudiengang International Business and Social Sciences (Kamp-Lintfort) auf das Schreiben der BA-Arbeit vorbereiten. Die Selbstlerneinheit soll das im Studium angeeignete Wissen auffrischen, womit in der Präsenzlehre mehr Raum für vertiefende und weiterführende Fragen der Studierenden geschaffen wird. Weitere Informationen und ein Experteninterview mit Prof. Dr. Torsten Niechoj finden Sie hier.

Lehrinnovation: Softwarebasierte Simulation in Gesundheitswissenschaften und – management

Innerhalb der Lehrveranstaltung „Steuerung von Unternehmen im Gesundheitswesen“ von Prof. Dr. Frank Schmitz im Rahmen des Studiengangs Gesundheitswissenschaften und – management (M.Sc.) lernen Studierende anhand eines onlinebasierten Planspiels die Grundlagen der Unternehmensführung im Gesundheitswesen und deren regulativen Einschränkungen kennen.
Zu Beginn des Semesters erfolgt in fünf Präsenzveranstaltungen zunächst eine thematische Einführung. Es werden Inhaltliche Grundlagen wiederholt und um spezifische Aspekte von Unternehmen aus der stationären Versorgung ergänzt. Anschließend erfolgt eine Einführung in die softwarebasierte Simulation. In einem einführenden Testlauf werden die Entscheidungsbereiche vorgestellt. Nachdem das Unternehmen in der Simulation bekannt ist, sind die Studierenden aufgefordert, eine Strategie und abgeleitete Ziele für ihr Unternehmen zu definieren. Die Simulationsrunden finden über einen Gesamtzeitraum von sechs Wochen statt und umfassen insgesamt ein paar Tage. Innerhalb dieser Zeit müssen die Gruppen selbstorganisiert das Unternehmen analysieren und Entscheidungen treffen. Jeweils zu festgelegten Zeitpunkten wird das Wirtschaftsjahr als abgeschlossen definiert und die nächste Simulationsrunde beginnt. Nach insgesamt acht Simulationsrunden erfolgte in einer abschließenden Veranstaltung der Evaluation, ob die im Vorfeld definierte Strategie mit ihren abgeleiteten Zielen realisiert werden konnte.

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Erfahrungsbericht: Elektronische Prüfung in Informatikstudiengängen

In der Prüfungsphase im Juli 2017 wurde die Prüfung der Lehrveranstaltung Fortgeschrittene Programmierung in den Studiengängen e-Government und Medien- und Kommunikationsinformatik am PC durchgeführt. Der Gegenstand der Lehrveranstaltung, die Programmierung verteilter Softwaresysteme auf der Basis von Webtechnologien – sogenannte Webapps, hatte sich in den vergangenen zwei Jahren als nur sperrig auf Papier prüfbar dargestellt, insbesondere wenn es um das komplexe Zusammenspiel verschiedener Softwarekomponenten ging. Die Studierenden erlernen in der Veranstaltung Programmiertechniken und so lag es nahe, die Prüfung realitätsnah mit praktischen Programmieraufgaben durchzuführen.

In der bisherigen papierbasierten Klausur war zum größeren Teil Programmcode zu konkreten Problemstellungen aufzuschreiben und zum kleineren Teil gegebener Programmcode zu analysieren. Die elektronische Klausur bestand zum überwiegenden Teil daraus, am Computer Programme zu schreiben und zu testen. Bei einer Aufgabe war es für die Programmierung der Lösung erforderlich, zuerst eine gegebene Schnittstelle im Livebetrieb zu beobachten aus den Beobachtungen das verwendete Datenformat abzuleiten.

Eindruck von der Prüfungssituation

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Lehrinnovation: Moodle-basierte Übungseinheiten: „Statistik – Inferenzstatistik und multivariate Verfahren“

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Statistik – Inferenzstatistik und multivariate Verfahren“ von Prof. Dr. Nele Wild-Wall im 2. Semester des Studiengangs Psychologie werden in Moodle über den Semesterverlauf vier Übungseinheiten angeboten, in denen die Studierenden statistische Aufgaben zu Vorlesungs- und Seminarthemen lösen können. Inhaltlich sind die Aufgaben so gestaltet, dass sie zu den jeweils behandelten Themen des Moduls passen und so den Lernprozess der Studierenden gezielt unterstützen. Dabei wurden unterschiedliche Aufgabenformate integriert. So wird u.a. die Anwendung von Fakten- und Verständniswissen wie auch das Durchführen von statistischen Kalkulationen trainiert. Da die Übungen veranstaltungsbegleitend angeboten werden, müssen die jeweiligen Übungen innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums bearbeitet werden. Nach der Abgabe erhalten die Studierenden ein allgemeines Feedback. Es besteht die Möglichkeit, jede Aufgabe in  der für eine Übung zur Verfügung stehenden Zeit bis zu fünf Mal zu wiederholen, um ein Ergebnis von mindestens 50% korrekten Antworten zu erreichen. Nach dem Ende des jeweils für eine Übung zur Verfügung stehenden Zeitraums werden die korrekten Lösungen und Kalkulationswege über Moodle den Studierenden zugänglich gemacht. Die online-Übungen sind verpflichtend und unterstützen das regelmäßige Selbststudium der Studierenden während des Semesters. Viele Studierende nutzen diese Möglichkeit ebenfalls, um z.B. in Lerngruppen die Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten.

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