Shifting to e-teaching: 2 – Putting Principles of Online Session Design into Practice

Dieser Beitrag wurde von Herrn Ezzedeen Shahada von der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie verfasst, der kürzlich folgende Tipps zum Aufbau eines Onlinekurses veröffentlicht hat. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, die Tipps hier abbilden zu dürfen. Wenn auch Sie Tipps zur Online-Lehre oder Best-Practice-Beispiele haben, würden wir uns freuen, diese auch hier abbilden zu können. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an elearning@hochschule-rhein-waal.de.

We are aware of how the outbreak of the COVID-19 has obstructed regular processes at our institution, and how roughly it has influenced aspects of life all lover the world. It is a hard time for us all, I understand! However, our mission as educators is to keep the education wheel running despite all difficulties. Isn’t this true? Therefore, I would like to emphasize on the necessity of investing the current time in exchanging instructional insights. This will ease our potential transition to remote teaching. Similarly, testing what we recommend to each other will enable us to have stress-free moments when the transition becomes a matter of fact.

All of you are able to plan, design, and carry out teaching classes online. Regardless of your experience level in e-teaching, you will manage it successfully. You are not expected to be perfect. Be pragmatic! Assess your resources, and start designing your first teaching unit as soon as possible.  

In the previous email (go here if you missed it!), four major principles of online session design were highlighted: Instructions for Use, Content Presentation, Knowledge Testing, and Engagement. Today is the time to put them into practice. That’s why, I made them accessible in the form of SELF-INTERROGATION CHECKLIST (see attachment). Start using the checklist to maintain an overall good design of your online sessions on Moodle.  Of course, you can always adjust according to your context and needs. Guidelines are made for general orientations. Neither do they limit your freedom of teaching nor do they constrain your sense of creativity. If you find the notion of the checklist is beneficial, make an analogous knowledge checklist for your students. If I were you, I would place it at the end of each learning unit on Moodle. Otherwise, think of different ways to scaffold students’ knowledge.  

Let’s be more practical and plan a remote teaching session on Moodle:

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Shifting to e-teaching: 1- Principles of Online Session Design

Dieser Beitrag wurde von Herrn Ezzedeen Shahada von der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie verfasst, der kürzlich folgende Tipps zum Aufbau eines Onlinekurses veröffentlicht hat. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, die Tipps hier abbilden zu dürfen. Wenn auch Sie Tipps zur Online-Lehre oder Best-Practice-Beispiele haben, würden wir uns freuen, diese auch hier abbilden zu können. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an elearning@hochschule-rhein-waal.de.

Even though there is no official decision on shifting to online teaching in the summer semester, 2020, it is still wise to prepare well in advance. Online teaching and learning is not a complex science! But, it might be challenging for both instructors and students, especially if they are not used to it. What we are trying to do now is to adapt own teaching plans and styles to fit quickly into e-teaching. Absolutely, it is not the right time for us and for our students to implement untested techniques or use complicated tools. Therefore, the focus is on utilizing what is currently available for us at the university to smoothly move to e-teaching.

In regard, I recommend working on Moodle to create full online units or sessions. This practice differs from just uploading digital materials on Moodle in support of face-to-face seminars. In the absence of the seminars, the Moodle sessions are to be designed to fulfil requirements of self-learning environments. In simple words, students should be able to learn everything from there by themselves using various learning activities (recorded PowerPoint Slides, reading tasks, quizzes, etc.). In these environments, teachers give extra guidance virtually and be ready to solve unexpected problems.

In this Post, I would like to share with you the four fundamental principles for designing a good online session on Moodle: (Instructions for Use, Content Presentation, Knowledge Testing, and Engagement).

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Tipps zur Strukturierung eines Moodle-Kurses

Um eine Lehrveranstaltung in Moodle abzubilden empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Schreiben Sie oben quasi im virtuellen „Eingangsbereich“ von Moodle alle wichtigen Informationen. Das sind in der Regel:

  • Zugangsvoraussetzungen zur Lehrveranstaltung
  • Aufbau und Struktur der Lehrveranstaltung – inklusiver zeitlicher Grobplanung.
  • Kompetenzziele, welche die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltungen erreichen sollen.
  • Kontaktmöglichkeiten.

Bilden Sie den Verlauf der Veranstaltungen ab. Hierfür können Sie auf die Untergliederung „Themen“ nutzen, die Moodle anbietet. Jedes Thema sollte dabei eine Sitzung sein.

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Essentials fürs E-Learning

Aktive Teilnahme einfordern

Eine zentrale Herausforderung in der Onlinelehre besteht darin, Studierende zu einem aktiven, partizipativen Lernen zu animieren. Daher sollten zu jedem Lernabschnitt Aufgaben gestellt werden. Damit Lehrende nicht alle Lernaufgaben von Studierenden durchsehen und auf die Arbeit ein Feedback geben müssen, empfiehlt es sich den Betreuungsschlüssel durch Gruppenarbeit zu reduzieren.

Gruppenarbeit verringert den Betreuungsschlüssel

Es empfiehlt sich die Studierenden in Gruppen arbeiten zu lassen.

Im Idealfall sind die Gruppen nicht größer als 5 Studierende. Evaluationen (Kergel & Heidkamp 2015) haben gezeigt, dass es ab größerer Gruppenzahl zu Irritationen und Dysfunktionen in den Gruppen kommen kann.

Falls Sie sich dazu entschließen, die Studierenden in Gruppen arbeiten zu lassen, besteht auch die Möglichkeiten, mit den einzelnen Gruppen in Telefonkonferenzen zu kommunizieren. So können Sie mit den Gruppen zu einem bestimmten Zeitpunkt telefonieren – beispielsweise innerhalb der Zeit, die Sie für die Präsenzlehre vorgesehen haben.

Nahe Betreuung in der anonymen Onlinewelt

Da der Präsenzkontakt wegfällt und die Lehrperson nach einer HiS-Studie für die Studierenden der wichtigste Ansprechpartner an der Hochschule ist, benötigen Studierende eine enge Betreuung sowie einen festen Ansprechpartner. Für Lehrende bedeutet dies, dass Zeit und Betreuungsformen eingeplant werden müssen.

  • Es hat sich bewährt, Studierende auch über WhatsApp die Möglichkeit zu geben, ‚Tür-und Angel‘ Fragen zu klären. Also solche Fragen, die nur Kleinigkeiten betreffen (zumeist im administrativen Bereich), aber für Studierende äußerst wichtig sind.
  • Beantworten Sie Mails von Studierenden, die sich auf online-Lehrveranstaltungen beziehen im Idealfall innerhalb von 24 Stunden. Damit halten Sie eine Kontinuität im Kommunikationsfluss.
  • Gerade bei Online-Lehrveranstaltungen kommt es schnell vor, dass Mails von Studierenden übersehen werden. Hier hat sich das Vorgehen bewährt, dass die Studierenden proaktiv nach spätestens 24 Stunden eine (freundliche) Remindermail senden sollen.
  • Um die Anonymität der Moodle-Kommunikation aufzubrechen, können Sie ein Moodleprofilbild verwenden.

Aufgabenstellungen

In der Onlinelehre wird von Studierenden ein hoher Grad an selbstgesteuertem Lernen eingefordert. Hierfür müssen neue klare Lernaufgaben formuliert werden.

Um das selbstgesteuerte Lernen weiter zu strukturieren, sollte zu jeder Aufgabe eine klare Deadline kommuniziert werden. Hier empfiehlt sich immer mit einem ‚Drei-Tage-Puffer‘ zu arbeiten: Wenn Sie beispielsweise die studentischen Arbeitsergebnisse am Donnerstag benötigen, um diese in Moodle für den nächsten Arbeitsschritt hochzuladen (z.B. wenn die Arbeitsergebnisse von den anderen Gruppen begutachtet werden sollen), sollte der Montag als Deadline angegeben werden.  Erfahrungsgemäß gibt es mindestens eine Gruppe, die die Deadline überzieht. Durch den ‚Drei-Tage-Puffer‘ vermeiden Sie in Unpässlichkeiten zu kommen. 

Tipps zur e-didaktischen Planung

Um ein Online-Lernszenario zu erstellen können folgende Fragestrategien helfen:

  • Welches Lehr-/Lernformat soll in die Onlinelehre überführt werden? (z.B. Vorlesung, Seminar, Übung?)
  • Mit wieviel Teilnehmern ist zu rechnen?
    • Bei Seminaren über 12 Teilnehmer empfiehlt es sich generell, mit Gruppeneinteilungen zu arbeiten. Bei Vorlesungen muss nicht mit Gruppen gearbeitet werden, es sei denn, die Studierenden sollen Aufgaben bearbeiten und einreichen.

Ihre didaktischen Überlegungen können in die drei grundlegenden Kategorien Vermitteln, Anwenden und Kommunizieren eingeteilt werden. Je nach Kategorie können empfiehlt sich ein anderer Medieneinsatz. Im Folgenden soll dies kurz beispielhaft skizziert werden:

  • Vermitteln: Medien werden zur Informationsweitergabe eingesetzt. Hierfür eignen sich Videos, Podcasts etc.
  • Anwenden: Die Studierenden sollen selbst Inhalte generieren und derart das vermittelte Wissen anwenden. Hierzu eignen sich Präsentation (mit oder ohne Audio), kollaborative Schreibtools oder Wikis.
  • Kommunizieren: Zur Kommunikation mit Studierenden kann mit Moodle-Aktivitäten wie Chat, Forum, aber auch schriftlichem Feedback oder Audiofeedback eingesetzt werden.

Bei der Bestimmung der Onlinemedien, sollten Sie stets überprüfen, welche Ressourcen zur Verfügung stehen: z.B. welche Texte lassen sich einsetzen? Welche Reflexionsfragen können übernommen werden, die auch in einer Präsenzveranstaltung eingesetzt wurden? Welche Onlinequellen lassen sich nutzen? z.B. Interviews, Podcast, Erklärvideos etc.

Bei Aufgabenstellungen kann der Dreischritt Think, Pair, Share zum Einsatz kommen.

  • Think: Zunächst setzen sich die Studierenden individuell mit einem Inhalt zusammen – z.B. in dem ein Text gelesen wird.
  • Pair: In der Gruppe wird dann ein Arbeitsergebnis generiert. Durch das Erarbeiten von eigenen ‚Lernprodukten‘ wird der Prozess in der inhaltlichen Aneignung intensiviert (dieses Vorgehen wird als produktionsorientierte Didaktik bezeichnet).
  • Share: Die Arbeitsergebnisse können den anderen studentischen Gruppen zugänglich gemacht und diskutiert werden.

Moodle Aktivität Test im didaktischen Einsatz

Die Onlinelehre lebt von einer fortlaufenden aktiven Einbindung der Studierenden. Hierfür eignen sich Tests. Mit Test können die Studierenden ihren Lernstand erfassen. Es empfiehlt sich Test regelmäßig einzusetzen und damit die Dynamik des Lernprozesses zu begleiten. Hierfür stellt die Moodle Aktivität Test verschiedene Fragetypen zur Verfügung, die von Multiple Choice Fragen bis hin zu Kurzantwortfragen reichen.

Moodle Aktivität Forum im didaktischen Einsatz

Das Forum stellt das kommunikative Zentrum einer Lernveranstaltung dar. Zumindest potentiell, denn gerade Studierende, die sich noch nicht intensiv mit E-Learning auseinandergesetzt haben, neigen dazu, das Forum nicht zu nutzen. Um eine Moodle-Sozialisation zu leisten und die Studierenden an die Onlinekommunikation heranzuführen, kann es helfen, als erste Aufgabe der Lehrveranstaltung von den Studierenden zu fordern, sich im Forum kurz vorzustellen. Erfahrungsgemäß führt diese Aufgabe zu einem ersten studentischen Austausch und wirkt so einer Vereinzelung der Studierenden entgegen (die Studierenden sitzen ohne Kontakt zur Lerngemeinschaft zu Hause).