Lehrcafé-Veranstaltungen im 1. Quartal 2018

Das Team des Lehrcafés freut sich, Ihnen in den kommenden Monaten eine Reihe spannender Veranstaltungen anbieten zu können. In zwei Peer-to-Peer-Workshops werden Ihnen Professoren der HSRW Anwendungsbeispiele aus der Lehrpraxis mit Moodle vorstellen. Daran anknüpfend werden in dem Workshop “Einführung in Moodle” Grundlagen für das Arbeiten in Moodle vermittelt, die in Werkstatttreffen gemeinsam erprobt und auf Ihre Lehr-Lernszenarien übertragen werden können.
Darüber hinaus erarbeiten wir – gemeinsam mit einer Referentin des Stifterverbands – Wege für eine optimale Antragsstellung um ein „Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre“.

Veranstaltungen im ersten Quartal 2018 (Details s.u.):

  • Werkstatttreffen: 20. Februar 2018, 10:15-11:45 Uhr, Kamp-Lintfort (03 02 105)
  • Peer-to-Peer-Workshop mit Professor Dr. Dirk Nissing:  28. Februar 2018, 16:15-17:45 Uhr, Kleve (04 01 014); Zuschaltung aus Kamp-Lintfort möglich (04 01 360‎)
  • Workshop “Einführung in Moodle”: 28. März 2018, 14:15-15:45 Uhr, Kleve (Seminarraum 03 EG 010)
  • Workshop “Antragsschreiben für Fellowships (Stifterverband)”: 09. April 2018, 11:00-16:00 Uhr, Kleve (5A EG 002)
  • Peer-to-Peer-Workshop mit Professor Dr. Torsten Niechoj: 18. April 2018, 10:15-11:45 Uhr, Kamp-Lintfort (04 01 305)

Um weitere Informationen zu den Veranstaltungen zu erhalten, klicken Sie bitte hier: Continue reading

Erfahrungsinterview mit Prof. Dr. Niechoj zum Pilotprojekt „Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen”

Im Rahmen des Pilotprojektes, welches das E-Learning Zentrum zusammen mit Prof. Dr. Niechoj zwischen Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18 durchgeführt hat, teilt Herr Prof. Dr. Torsten Niechoj in einem Interview seine Erfahrungen. Im Erfahrungsinterview stellt Prof. Dr. Niechoj dar, wie er in seiner Lehrveranstaltung „BA Workshop Scientific Writing“ eine Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen implementiert hat. Das Interview finden Sie hier.

„Rent an Experiment” – Prof. Dr. Hartanto erhält Fellowship-Förderung

In der zweiten Ausschreibungsrunde der gemeinsamen Programmlinie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Stifterverbandes wird das Projekt „Rent an Experiment – Ein Software-Framework zu internetbasierten Laborpraktika“ von Herrn Prof. Dr. Ronny Hantanto, Professor für Technische Informatik (Fakultät Technologie und Bionik) gefördert.

Im Rahmen des Fellowships werden neue, innovative Wege zur Vermittlung von Laborversuchen durch Streamen von realen Experimenten entwickelt. Studierenden soll ermöglicht werden, internetbasierte Laborversuche eigenständig von zu Hause aus durchzuführen und somit unabhängig von Ort und Zeit reale Laborversuche auszuführen. Zur Unterstützung des Lerneffektes soll zu jedem Versuchsaufbau ein direktes Video-Feedback gegeben werden. Für die Teilnahme an solchen digitalen Laborversuchen wird lediglich ein aktueller Webbrowser benötigt.

Bei der vorgesehenen Systemintegration inkl. Anbindung an Moodle steht das E-Learning Zentrum als strategischer Partner beratend zur Seite.

Workshop „Antragsschreiben für Fellowships”

Im Rahmen der gemeinsamen Programmlinie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Stifterverbandes werden dieses Jahr erneut Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre ausgeschrieben. Weitere Ausschreibungen folgen 2019 und 2020.

Wir möchten Sie schon vorab informieren, dass dieses Jahr die Fellowships nicht erst im März/April, sondern voraussichtlich bereits im Februar/März ausgeschrieben werden (entsprechend rückt die Abgabefrist näher). Um Sie bei der Antragsstellung bestmöglich zu unterstützen, plant das E-Learning Zentrum zusammen mit dem Zentrum für Forschung, Innovation und Transfer (ZFIT) und dem Zentrum für Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre (ZfQ) im Rahmen des Lehrcafés einen vorbereitenden Workshop „Antragsschreiben für Fellowships” anzubieten. Wir sind hier bereits in Gesprächen mit dem Stifterverband und bemühen uns, eine Referentin des Stifterverbandes zu gewinnen, um Informationen ‘aus erster Hand’ zu erhalten, die für die Antragsstellung hilfreich sein können.

Wir werden Sie rechtzeitig über weitere Details informieren.

Erster Peer-to-Peer Workshop am 17. Januar mit Prof. Dr. Heun

Das neue Jahr startet frisch mit dem ersten Peer-to-Peer Workshop im Rahmen der Weiterbildungsreihe Lehrcafé:
Am 17. Januar 2018 wird Herr Prof. Dr. Heun (Fakultät Kommunikation u. Umwelt) über das kollaborative und partizipative Arbeiten mit dem WordPress-basierten Seminarblog berichten. Im Rahmen des Pilotprojektes Forschendes Lernen mit digitalen Medien: „Elective Consumer Psychology“ wurden forschungsbasierte Lehr-/Lernszenarien auf den didaktisch aufbereiteten, veranstaltungsbezogenen Seminablog übertragen.

An den Erfahrungsbericht anschließend können Sie selbst ausprobieren, ob sich der Einsatz eines Seminarblogs auch in Ihrem Seminar lohnt. In der Praxisphase wird Ihnen…

  • eine erste Einführung in den Umgang mit WordPress gegeben sowie
  • ein eigener Blog zur freien Gestaltung zur Verfügung gestellt.
  • Im Anschluss an den Workshop besteht die Möglichkeit einer individuellen Onlinebetreuung, um den Seminarblog an die Erfordernisse der eigenen Lehre anzupassen.
  • Termine für anschließende Werkstatttreffen werden bedarfsorientiert vereinbart.

 

 

Moodle-basierte Selbstlerneinheit: „BA Workshop Scientific Writing“ (Prof. Dr. Niechoj)

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „BA Workshop Scientific Writing“ von Prof. Dr. Torsten Niechoj wurde eine Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen entwickelt. Thema der Einheit ist das richtige Zitieren im sozialwissenschaftlichen Kontext. Die Lehrveranstaltung wird jedes Jahr von etwa 50 Studierenden besucht, die sich im Bachelorstudiengang International Business and Social Sciences (Kamp-Lintfort) auf das Schreiben der BA-Arbeit vorbereiten. Die Selbstlerneinheit soll das im Studium angeeignete Wissen auffrischen, womit in der Präsenzlehre mehr Raum für vertiefende und weiterführende Fragen der Studierenden geschaffen wird. Bewährt sich die Lehreinheit didaktisch und wird sie von den Studierenden gut angenommen, ist geplant weitere Lerneinheiten für die Lehrveranstaltung zu entwickeln, die sich mit weiteren Aspekten des wissenschaftlichen Schreibens beschäftigen. Didaktisch besteht die Herausforderung darin, auch in der digitalen Fassung Raum für Feedback und Ambiguitäten zu schaffen. Technisch ist die Umsetzung gleichfalls nicht trivial, da eine in die etablierte Moodle-Plattform integrierte Lösung gefunden werden muss, die es erlaubt, Textantworten der Studierenden zu analysieren und mit einem passgenauen Feedback zu versehen sowie aus einem Aufgabenpool zufallsgesteuert Fragen zu vorgegebenen Themenbereichen zu ziehen.

Frage 1: Lieber Herr Prof. Dr. Niechoj, wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Moodle-basierte Übungseinheit in Ihrer Lehre einzusetzen bzw. warum sind die über Moodle angebotenen Übungen für das Modulangebot relevant?

Ich setze aktuell eine Moodle- bzw. H5P-basierte Lehreinheit im Modul „BA Workshop II: Scientific Writing“ des Kamp-Lintforter BA-Studiengangs International Business and Social Sciences ein. Der Kurs, zusammen mit zwei weiteren, unterstützt die Studierenden im siebten Semester beim Verfassen der Bachelor-Arbeit. Inhalte des bisherigen Studiums werden aufgefrischt und vertieft, die Studierenden werden bei uns mit ihren Entscheidungen zu Thema, Struktur und Methode ihrer BA-Arbeit nicht alleine gelassen.

Die elektronische Übungseinheit macht nur einen kleinen Teil eines der drei BA-Module aus. Sie ersetzt nicht die Präsenzlehrveranstaltung, sondern ergänzt sie und schafft Freiraum, um mehr auf spezifische Fragen der Studierenden eingehen zu können.

Frage 2: Wo sehen Sie die Vorteile des Einsatzes digitaler Medien bzw. was kann durch die digitale Medien geleistet werden, was ohne deren Einsatz nicht möglich wäre?

Für Online-Lehreinheiten, die verschiedene Arten digitaler Medien integrieren können, sehe ich im Prinzip zwei Argumente, die für einen Einsatz sprechen: eine erfolgreichere Vermittlung der Lehrinhalte und mehr zeitliche Flexibilität auf Seiten der Studierenden.

Online-Einheiten erlauben es den Studierenden, vom relativ starren Raster wöchentlicher Lehrveranstaltungen abzuweichen und so ihr Studium kompatibler mit anderen Anforderungen – sei es Familie, Erwerbsarbeit oder Biorhythmus – zu gestalten. Für die Lehrenden gilt das übrigens nicht unbedingt, weil ich als Lehrender ja immer einen Blick auf meine Unit haben muss und zwar nur kurz, aber immer wieder auf Studierendenaktivitäten reagieren muss.

Beim Vermittlungsargument bin ich eher skeptisch. Wenn eine Online-Einheit gut gemacht ist, kann sie beides umfassen, die gut strukturierte Präsentation von Material und eine gewisse Interaktivität. Allerdings sehe ich die literaturgestützte Präsenzlehre immer noch klar im Vorteil, so dass letztlich die zeitliche Flexibilität das entscheidende Kriterium ist.

Frage 3: Gab es Herausforderungen bei der Implementierung?

Ja, die Erstellung war nicht trivial, obwohl ich mit einer vom Umfang her eher kleinen Einheit begonnen habe. Ich habe die Einheit gescriptet, die technische Realisierung lief dann über das E-Learning-Zentrum. Da es die erste Online-Lehreinheit dieser Art war, musste erst einmal die technische Basis geklärt werden. Die Einheit ist nun voll in Moodle integriert, nutzt aber ein HTML5-basiertes Autorensystem (H5P), was gegenüber einer reinen Moodle-Lösung mehr Möglichkeiten der Interaktion und ein etwas gefälligeres Aussehen ermöglicht. Damit sind wir aber dann auch gleich schon bei den prinzipiellen Herausforderungen einer solchen Einheit: Sobald die automatisierte Interaktion die Auswahl von vorgegebenen Antworten überschreiten soll, muss programmiert werden; von Lehrendenseite ist das dann nicht mehr zu leisten. Somit beschränkt sich die Lehreinheit aktuell auf die Präsentation von Information und verschiedene Fragen-Antwort-Formate. Geplant ist aber, sowohl den Umfang als auch den Interaktionsgrad zu erweitern. Ein Beispiel: Studierende sollen ein Literaturverzeichnis nach einem vorgegebenen Zitationsstil erstellen. Die Lehreinheit soll dann automatisiert Fehler anzeigen können. Das lässt sich aber mit Standardfunktionen nicht realisieren, sondern erfordert mehr technisches Wissen.

Natürlich könnte man solche Einheiten auch noch mit professionell gedrehten Videos, einer einheitlichen grafischen Gestaltung und Simulationselementen versehen. Aber auch das kann kein Lehrender mal eben nebenher leisten; hier ist wieder das E-Learning-Zentrum gefragt, denke ich.

Frage 4: Welche Rückmeldung haben Sie von den Studierenden erhalten?

Da es der erste Testlauf war, habe ich die Studierenden die Online-Unit während der Lehrveranstaltung ausprobieren lassen. Was sich auch als gut herausgestellt hat, da der Start doch etwas holprig verlief. Aufgrund einer fehlenden Zugriffsberechtigung konnten die Studierenden nämlich anfangs nicht auf die Einheit zugreifen. Als dann alles lief, gefiel es den Studierenden. Ich denke, dass zum einen Online-Einheiten einen Medienwechsel darstellen und so helfen, die Studierenden zu aktivieren, zum anderen sind kleine Tests und eine etwas andere Form der Präsentation Elemente der Spielifikation, die den Studierenden entgegenkommen. Eine – jedenfalls für mich – noch offene Frage ist aber, wie umfangreich solche Units ausfallen sollten. Der Neuigkeitseffekt dürfte sich auch irgendwann abschleifen.

Frage 5: Wo sehen Sie zukünftige Potenziale für den Einsatz von E-Learning in der Lehre?

Gerade bei den Modulen, die auf die BA-Arbeit vorbereiten, kann ein verstärkter Einsatz von E-Learning zu mehr zeitlicher Flexibilität für die Studierenden und zeitlicher Entzerrung bei den Lehrinhalten führen. Zwei der drei auf die BA-Arbeit vorbereitenden Kurse finden geblockt zu Beginn des Wintersemesters mit fünf Tagen an einem Stück plus einem Zusatztag Präsenzlehre statt. Dazu kommen noch zahlreiche weitere von den Studierenden zu leistende Aufgaben vor und nach der Präsenzwoche. Ein Nachmittag ohne Präsenzlehre wäre da hilfreich, damit die Studierenden den Kopf zwischendurch wieder freibekämen. Ggf. könnte man auch mehr Präsenzlehre substituieren, um Studierenden entgegenzukommen, die eine kooperative BA-Arbeit schreiben und während der BA-Phase in einer Organisation außerhalb der Hochschule arbeiten möchten.

Frage 6: Welchen Rat würden Sie anderen Lehrenden geben, wenn diese vorhaben, digitale Medien in ihre Lehre einzubinden.

Digitale Medien sind bereits täglicher Bestandteil der Lehre, sei es in Form von Video, der Nutzung eines Zeichentablets in Vorlesungen oder Zusatzinformationen auf Moodle. Ich fokussiere deswegen hier nur auf Online-Lehreinheiten. Diese würde ich immer mit Präsenzanteilen verbinden. Viele Fragen und Probleme ergeben sich erst in der persönlichen Kommunikation. Vieles, was sich in der Präsenzlehre gut vermitteln lässt, ist in den doch immer noch recht starren Interaktionen eines Online-Moduls kaum oder nur mit enormem Aufwand zu machen. Zwei Beispiele: Während einer Präsenzveranstaltung können sie, ich bin Volkswirt, eine Marktsituation Stück für Stück graphisch entwickeln und direkt auf Anregungen und Fragen der Studierenden eingehen. Sicher können Sie das auch abfilmen, doch so verlieren Sie einen guten Teil der Interaktion. Alternativ könnten Sie eine grafische Simulation programmieren; das ist aber sehr aufwendig oder müsste zugekauft werden, womit Sie auch an Kontrolle über die Simulation verlieren. Ein anderes Beispiel: Sie stellen eine von den Studierenden zu lösende Aufgabe. In der Präsenzlehre können Sie im Anschluss einige ausgewählte, d.h. repräsentative Antworten besprechen. Studierende haben zudem die Möglichkeit, weitere Probleme anzusprechen, auch wenn ihre Antwort nicht in der großen Runde verhandelt wurde. So erhalten letztlich alle ein Feedback. Bei einer Online-Einreichung müssten Sie eigentlich die Antworten aller korrigieren, um ausreichend Feedback zu geben, oder mit elektronischen Musterlösungen und Frageeinsendungen arbeiten. Erfahrungsgemäß verlieren Sie aber aufgrund der zeitversetzten Reaktionen gegenüber einer Präsenzveranstaltung an Austausch, gegenseitiger Anregung und damit individuellem Feedback.

Die rein online-basierte Vermittlung von Wissen hat m.E. Grenzen, als ergänzende Form der Lehre kann sie aber hilfreich sein – wenn sie gut gemacht ist. Das erfordert aber einen hohen Aufwand und umfangreiches technisches und gestalterisches Wissen bei der Erstellung.

Kurz vorgestellt: Constructive Alignment

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Das Constructive Alignment stellt einen zentralen Ansatz dar, um hochschuldidaktische Planungen zu systematisieren. Im Sinne einer ‘konstruktiven Abstimmung’ geht es darum, Lehr-/Lernformen, Prüfungsformen und Lernziele gezielt aufeinander zu beziehen.

Wenn beispielsweise Studierende in einer Lehrveranstaltung laut Modulbeschreibung methodische Kompetenzen trainieren sollen und Studierende in der Lehrveranstaltung handlungs- und produktionsorientiert Lernen (z.B. in dem sie im Sinne des forschenden Lernens selbstständig Daten erheben), wäre es aus didaktischer Perspektive nicht sinnvoll, eine Klausur als Prüfungsform durchzuführen. Viel eher könnte ein Forschungsbericht eine sinnvolle Prüfungsform darstellen. Gemäß dem Constructive Alignment besteht die hochschuldidaktische Herausforderung darin, Lernumgebungen zu konzipieren, in der die eingesetzten Methoden und Prüfungsformen die intendierten Lernergebnisse/Kompetenzen hervorbringen bzw. ermitteln. Entscheidend für die didaktische Planung ist es folglich, dass zu Beginn einer Lehrveranstaltung das Lehr-/Lernziel klar definiert ist.

Generell lässt sich das Modell Constructive Alignment als hochschuldidaktische Systematisierungsstrategie auf der Ebene der Planung einer Lehrveranstaltung als auch auf der Ebene der Konzeptionierung von Modulen und ganzen Studiengängen einsetzen.

Literaturtipp: Biggs, J. (1996). Enhancing teaching through constructive alignment. Higher Education 32, 147-364.

Kurzentschlossene sind herzlich Willkommen!

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Im Anschluss an den Workshop „Einfaches Erstellen von interaktiven Selbstlerneinheiten” möchte das E-Learning Zentrum zusammen mit dem ZfQ zum ersten Werkstatttreffen im Rahmen des Lehrcafés einladen. Alle Lehrenden und Interessierte sind herzlich Willkommen, in einer offenen und freundlichen Atmosphäre gezielt an der Umsetzung von eigenen Ideen im Bereich Hochschuldidaktik zu arbeiten – bringen Sie einfach Ihr Notebook mit. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Termin: 14. November 2017, 16:15-17:45 Uhr
Campus: Kamp-Lintfort (Raum 03 02 105)
Referenten: Julian Kut, Erik Bonin, Holger Angenent, Birte Heidkamp
Anmeldung: Kurzentschlossene sind herzlich Willkommen!

Bei Fragen stehen Ihnen gerne Birte Heidkamp (E-Learning Zentrum, Birte.heidkamp@hochschule-rhein-waal.de) und Dr. Holger Angenent (ZfQ, Holger.angenent@hochschule-rhein-waal.de) zur Verfügung.

Weiterbildungsreihe Lehrcafé

Mit der hochschuldidaktischen Weiterbildungsreihe “Lehrcafé” soll ein dauerhaftes Format für den Austausch über Lehre mit digitalen Medien etabliert werden. Im Rahmen des Lehrcafés bietet das E-Learning Zentrum mehrere praxisorientierte Workshopformate an, die gemeinsam mit dem ZfQ ausgerichtet werden. Zur Zielgruppe gehören alle Lehrende der Hochschule Rhein-Waal, insb. Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeitende, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte.

Im Rahmen der Weiterbildungsreihe Lehrcafé gibt es drei Formate: Workshops, Peer-to-Peer Workshops und Werkstatttreffen (je 90 Minuten).

Workshops: Zu einem vorgegebenen Thema stellt eine technisch-didaktische Expertin oder ein technisch-didaktischer Experte ein Tool, ein didaktisches Konzept, eine didaktische Methode zur Unterstützung der Lehre vor. An diese Präsentation schließt sich eine Praxiseinheit an, in der die Anwendung des Tools, des Konzepts oder der Methode erprobt bzw. auf die eigene Lehre übertragen wird.

Peer-to-Peer Workshops: Im Rahmen eines praxisorientierten Austauschs auf Peerebene sollen die gewonnen Erkenntnisse mit einem Tool, einem didaktischen Konzept oder einer didaktischen Methode, die z.B. in einem Pilotprojekt erprobt wurden, kommuniziert werden. Eine Expertin oder ein Experte der Hochschule gibt einen ca. 30 Minuten langen Einblick in ein Thema; beispielsweise können Pilotprojekte oder Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden. An diese Präsentation schließt sich eine Praxiseinheit an, in der die Anwendung eines Tools, eines didaktischen Konzepts oder einer Methode erprobt bzw. auf die eigene Lehre übertragen wird. Der Peer-to-Peer Workshop endet mit einer offenen Frage- und Diskussionsrunde.

Werstatttreffen: Hier kann ein ungezwungener Austausch über Tools, didaktische Konzepte oder didaktische Methoden stattfinden, der primär die Anwendung und Umsetzung in der eigenen Lehre fokussieren soll. Darüber hinaus soll das Werkstatttreffen zur Vernetzung der Teilnehmenden dienen und Kooperationen über Fakultätsgrenzen hinweg fördern.

The Digital Turn in Higher Education

Im November ist der internationale Sammelband “The Digital Turn in Higher Education – International Perspectives on Learning and Teaching in a Changing World” bei VS Springer erschienen, welcher von Birte Heidkamp mit herausgegeben wurde.


Aus einer multidisziplinären Perspektive auf Hochschulbildung werden erkenntnistheoretische, ethische und theoretische Ansätze diskutiert und internationale Best-Practice-Beispiele mit unterschiedlichen Lernstrategien präsentiert. Das Buch kann als Ergebnis internationaler und interdisziplinärer Forschung verstanden werden, das heuristische Strategien für den Umgang mit der Digitalisierung der Hochschulbildung in Theorie und Praxis bietet und stellt ein Arbeitsergebnis der internationalen Forschungsgruppe Learning Cultures Network dar.