Neues Schulungsangebot für das kommende digitale Semester

Das zurückliegende Semester hat gezeigt, wie wichtig und zukunftsweisend Kompetenzen in der digitalen Lehre sind. Daher freuen wir uns, dass wir Ihnen nun ein umfangreiches Schulungsangebot anbieten können. Bei der Zusammenstellung der Themen haben wir eng mit den Moodle- und EvaExam-Beauftragten der Fakultäten zusammengearbeitet und hoffen, alle Bedarfe abgedeckt zu haben. Falls weitere Bedarfe für die Schulung im Umgang mit digitalen Medien bestehen sollten, lassen Sie es uns gerne wissen. Schreiben Sie hierzu bitte ein kurze Mail an das E-Learning Zentrum (elearning@hochschule-rhein-waal.de). Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen Ihren Wünschen in unserem Angebot zu entsprechen.

Hinweis: Bitte merken Sie sich die Termine, an denen Sie teilnehmen möchten, vor. Alle Schulungen werden über Webex durchgeführt. Eine Woche vor Schulungsbeginn werden Sie in einer Rundmail den Link zur Teilnahme erhalten. Wenn Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie uns gerne eine Mail: elearning@hochschule-rhein-waal.de, vielen Dank.

Schulungstermine im Oktober 2020

19.10.Basisschulung Moodle
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-11:45
20.10.Basisschulung Webex
Referent: Julian Kut
10:15-11:45
21.10.Basisschulung EvaExam
Referentin: Ramona Kirsch
09:00-09:45
21.10.Workshop Webex Trainings, Events & Meeting
Referent: Julian Kut
10:15-12:45
22.10.Basisschulung Video
Referent: Dominik Roolf
10:15-11:45
23.10.Workshop Moodle Lernpfade
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-12:45
26.10.Workshop Moodle H5P
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-12:45
27.10.Workshop Webex Teams
Referent: Julian Kut
10:15-12:45
28.10.Workshop EvaExam Online-Prüfung
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-12:45
29.10.Workshop Interaktives Video
Referent: Julian Kut
10:15-12:45

Schulungstermine im November 2020

02.11.Basisschulung Moodle
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-11:45
03.11.Basisschulung Webex
Referent: Julian Kut
10:15-11:45
04.11.Basisschulung EvaExam
Referentin: Ramona Kirsch
09:00-09:45
04.11.Workshop Webex Trainings, Events & Meeting
Referent: Julian Kut
10:15-12:45
05.11.Basisschulung Video
Referent: Dominik Roolf
10:15-11:45
06.11.Workshop Moodle Lernpfade
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-12:45
09.11.Workshop Moodle H5P
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-12:45
10.11.Workshop Webex Teams
Referent: Julian Kut
10:15-12:45
11.11.Workshop EvaExam Online-Prüfung
Referent: Boris Foko Kamdem
10:15-12:45
12.11.Workshop Interaktives Video
Referent: Julian Kut
10:15-12:45

Peer-to-Peer Workshop: „Forschendes Lernen digital und kollaborativ“ mit Prof. Dr. Heun

Das ‚Corona-Semester‘ gibt Anlass im Rahmen der Weiterbildungsreihe Lehrcafé einen Peer-to-Peer Workshop online anzubieten. Bei diesem Format lassen sich erfahrende Lehrende über die Schulter schauen.
Im Rahmen dieser Weiterbildungsreihe wird Herr Prof. Dr. Heun (Fakultät Kommunikation u. Umwelt) Strategien vorstellen, mit denen sich der Ansatz des forschenden Lernens ‚100%‘ digital und kollaborativ sowie lerntheoretisch fundiert umsetzen lässt. Einführend werden hierbei mit dem Konnektivismus und Sozio-Konstruktivismus lerntheoretische Ansätze vorgestellt. Anschließend veranschaulicht Herr Prof. Dr. Heun anhand von Best Practice Beispielen aus seiner Lehre die didaktisch konkrete Umsetzung dieser Ansätze in Lehr-/Lernszenarien, die dem forschenden Lernen verpflichtet sind.

Termin:25. Juni 2020, 10:00 – 12:00 Uhr
Campus:Online über Webex – weitere Informationen per Mail
Referent:Prof. Dr. Heun (Fakultät Kommunikation u. Umwelt)
Anmeldung:Bitte bis 22. Juni 2020 per Mail an birte.heidkamp-kergel@hochschule-rhein-waal.de

Schulungstermine

In der Schulung Einführung in das Webex-Portfolio möchten wir Ihnen die Nutzung von Webex Training, Meetings und Teams in der Lehre näherbringen. Wir geben einen Überblick über das Gesamt-Portfolio von Webex, erklären die Unterschiede der Teilplattformen und geben Beispiele aus der Lehre. Im Anschluss gehen wir im Detail auf die Nutzung von Webex Training, Webex Meetings und Webex Teams ein.

Die Schulung Videoproduktion in der Lehre soll Ihnen als Starthilfe für die Videoproduktion in der Lehre dienen. Wir geben eine Einführung in die Aufnahme und Videoproduktion mit Camtasia, Videokompression mit Handbrake und erläutern Varianten der Bereitstellung von Videomaterial unter Verwendung von Sciebo und Moodle.

Hinweis: Sie haben ein Rundschreiben mit Link zur Teilnahme erhalten. Falls Sie keine Mail erhalten haben, schreiben Sie uns bitte eine Mail an elearning@hsrw.eu, vielen Dank.

05.05.2020| Einführung in das Webex-Portfolio | 15:30-17:30
Referent: Julian Kut
07.05.2020| Videoproduktion in der Lehre | 15:30-17:00
Referent: Dominik Roolf
12.05.2020| Einführung in das Webex-Portfolio | 15:30-17:30
Referent: Julian Kut
14.05.2020| Videoproduktion in der Lehre | 15:30-17:00
Referent: Dominik Roolf
19.05.2020| Einführung in das Webex-Portfolio | 15:30-17:30
Referent: Julian Kut

Schulungsangebot

Wir bemühen uns, Sie bestmöglich bei der Vorbereitung Ihrer Online-Lehrveranstaltungen zu unterstützen. Hierfür möchten wir Ihnen bedarfsgerechte Schulungen anbieten, die tagesaktuell immer wieder angepasst werden (im Hintergrund geschehen zurzeit Anpassungen, um die Arbeit niedrigschwellig für Sie aufzubereiten).

Hinweis: Sie haben ein Rundschreiben mit Link zur Teilnahme erhalten. Falls Sie keine Mail erhalten haben, schreiben Sie uns bitte: elearning@hsrw.eu, vielen Dank.

15.04.2020 E-Learning am Moodle-Beispielkurs Vorlesung 09:45 – 10:45
Referenten: Rolf Kerkhoff, Julian Kut
16.04.2020 Einführung in die Online-Lehre 09:15 – 12:15
Referenten: Julian Kut, Dominik Roolf, Boris Foko Kamdem
22.04.2020 E-Learning am Moodle-Beispielkurs Vorlesung 09:45 – 10:45
Referenten: Rolf Kerkhoff, Julian Kut
23.04.2020 Einführung in die Online-Lehre 09:15 – 12:15
Referenten: Julian Kut, Dominik Roolf, Boris Foko Kamdem
30.04.2020 Einführung in die Online-Lehre 09:15 – 12:15
Referenten: Julian Kut, Dominik Roolf, Boris Foko Kamdem

Shifting to e-Teaching: 3 – Answers to Ten Most Frequent Questions

Dieser Beitrag wurde von Herrn Ezzedeen Shahada von der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie verfasst, der kürzlich folgende Tipps zum Aufbau eines Onlinekurses veröffentlicht hat. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, die Tipps hier abbilden zu dürfen. Wenn auch Sie Tipps zur Online-Lehre oder Best-Practice-Beispiele haben, würden wir uns freuen, diese auch hier abbilden zu können. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an elearning@hochschule-rhein-waal.de.

Among the many options inspiring professors and instructors to launch their initial online classes, the biggest question is still what really works for them and what does not. The abrupt move to remote teaching has caused disorientation to a lot of lecturers around the world.  Those who are less experienced with teaching online are the most affected group. Simultaneously, less acquainted students with eLearning have anxiety, and they are confused about the sudden new learning mode. This is very normal in seasons of calamity. However, any respond to handle the problem should be positive and realistic! Both lecturers and learners should not set high expectations for the introductory online sessions. They are like trial versions. They will not be ideal. However, they ought not to be the worst onset ever! All what should be done is to concentrate on saving the day. Certainly, the quality of online teaching and learning will escalate gradually throughout the whole summer semester, 2020.

In this post, you will find answers to 10 frequent questions about teaching remotely. Earlier, general principles of online session design, and how to put them into practice  have been discussed.

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Shifting to e-teaching: 2 – Putting Principles of Online Session Design into Practice

Dieser Beitrag wurde von Herrn Ezzedeen Shahada von der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie verfasst, der kürzlich folgende Tipps zum Aufbau eines Onlinekurses veröffentlicht hat. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, die Tipps hier abbilden zu dürfen. Wenn auch Sie Tipps zur Online-Lehre oder Best-Practice-Beispiele haben, würden wir uns freuen, diese auch hier abbilden zu können. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an elearning@hochschule-rhein-waal.de.

We are aware of how the outbreak of the COVID-19 has obstructed regular processes at our institution, and how roughly it has influenced aspects of life all lover the world. It is a hard time for us all, I understand! However, our mission as educators is to keep the education wheel running despite all difficulties. Isn’t this true? Therefore, I would like to emphasize on the necessity of investing the current time in exchanging instructional insights. This will ease our potential transition to remote teaching. Similarly, testing what we recommend to each other will enable us to have stress-free moments when the transition becomes a matter of fact.

All of you are able to plan, design, and carry out teaching classes online. Regardless of your experience level in e-teaching, you will manage it successfully. You are not expected to be perfect. Be pragmatic! Assess your resources, and start designing your first teaching unit as soon as possible.  

In the previous email (go here if you missed it!), four major principles of online session design were highlighted: Instructions for Use, Content Presentation, Knowledge Testing, and Engagement. Today is the time to put them into practice. That’s why, I made them accessible in the form of SELF-INTERROGATION CHECKLIST. Start using the checklist to maintain an overall good design of your online sessions on Moodle.  Of course, you can always adjust according to your context and needs. Guidelines are made for general orientations. Neither do they limit your freedom of teaching nor do they constrain your sense of creativity. If you find the notion of the checklist is beneficial, make an analogous knowledge checklist for your students. If I were you, I would place it at the end of each learning unit on Moodle. Otherwise, think of different ways to scaffold students’ knowledge.  

Let’s be more practical and plan a remote teaching session on Moodle:

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Shifting to e-teaching: 1- Principles of Online Session Design

Dieser Beitrag wurde von Herrn Ezzedeen Shahada von der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie verfasst, der kürzlich folgende Tipps zum Aufbau eines Onlinekurses veröffentlicht hat. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Möglichkeit bedanken, die Tipps hier abbilden zu dürfen. Wenn auch Sie Tipps zur Online-Lehre oder Best-Practice-Beispiele haben, würden wir uns freuen, diese auch hier abbilden zu können. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an elearning@hochschule-rhein-waal.de.

Even though there is no official decision on shifting to online teaching in the summer semester, 2020, it is still wise to prepare well in advance. Online teaching and learning is not a complex science! But, it might be challenging for both instructors and students, especially if they are not used to it. What we are trying to do now is to adapt own teaching plans and styles to fit quickly into e-teaching. Absolutely, it is not the right time for us and for our students to implement untested techniques or use complicated tools. Therefore, the focus is on utilizing what is currently available for us at the university to smoothly move to e-teaching.

In regard, I recommend working on Moodle to create full online units or sessions. This practice differs from just uploading digital materials on Moodle in support of face-to-face seminars. In the absence of the seminars, the Moodle sessions are to be designed to fulfil requirements of self-learning environments. In simple words, students should be able to learn everything from there by themselves using various learning activities (recorded PowerPoint Slides, reading tasks, quizzes, etc.). In these environments, teachers give extra guidance virtually and be ready to solve unexpected problems.

In this Post, I would like to share with you the four fundamental principles for designing a good online session on Moodle: (Instructions for Use, Content Presentation, Knowledge Testing, and Engagement).

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Tipps zur Strukturierung eines Moodle-Kurses

Um eine Lehrveranstaltung in Moodle abzubilden empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Schreiben Sie oben quasi im virtuellen „Eingangsbereich“ von Moodle alle wichtigen Informationen. Das sind in der Regel:

  • Zugangsvoraussetzungen zur Lehrveranstaltung
  • Aufbau und Struktur der Lehrveranstaltung – inklusiver zeitlicher Grobplanung.
  • Kompetenzziele, welche die Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltungen erreichen sollen.
  • Kontaktmöglichkeiten.

Bilden Sie den Verlauf der Veranstaltungen ab. Hierfür können Sie auf die Untergliederung „Themen“ nutzen, die Moodle anbietet. Jedes Thema sollte dabei eine Sitzung sein.

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Essentials fürs E-Learning

Aktive Teilnahme einfordern

Eine zentrale Herausforderung in der Onlinelehre besteht darin, Studierende zu einem aktiven, partizipativen Lernen zu animieren. Daher sollten zu jedem Lernabschnitt Aufgaben gestellt werden. Damit Lehrende nicht alle Lernaufgaben von Studierenden durchsehen und auf die Arbeit ein Feedback geben müssen, empfiehlt es sich den Betreuungsschlüssel durch Gruppenarbeit zu reduzieren.

Gruppenarbeit verringert den Betreuungsschlüssel

Es empfiehlt sich die Studierenden in Gruppen arbeiten zu lassen.

Im Idealfall sind die Gruppen nicht größer als 5 Studierende. Evaluationen (Kergel & Heidkamp 2015) haben gezeigt, dass es ab größerer Gruppenzahl zu Irritationen und Dysfunktionen in den Gruppen kommen kann.

Falls Sie sich dazu entschließen, die Studierenden in Gruppen arbeiten zu lassen, besteht auch die Möglichkeiten, mit den einzelnen Gruppen in Telefonkonferenzen zu kommunizieren. So können Sie mit den Gruppen zu einem bestimmten Zeitpunkt telefonieren – beispielsweise innerhalb der Zeit, die Sie für die Präsenzlehre vorgesehen haben.

Nahe Betreuung in der anonymen Onlinewelt

Da der Präsenzkontakt wegfällt und die Lehrperson nach einer HiS-Studie für die Studierenden der wichtigste Ansprechpartner an der Hochschule ist, benötigen Studierende eine enge Betreuung sowie einen festen Ansprechpartner. Für Lehrende bedeutet dies, dass Zeit und Betreuungsformen eingeplant werden müssen.

  • Es hat sich bewährt, Studierende auch über WhatsApp die Möglichkeit zu geben, ‚Tür-und Angel‘ Fragen zu klären. Also solche Fragen, die nur Kleinigkeiten betreffen (zumeist im administrativen Bereich), aber für Studierende äußerst wichtig sind.
  • Beantworten Sie Mails von Studierenden, die sich auf online-Lehrveranstaltungen beziehen im Idealfall innerhalb von 24 Stunden. Damit halten Sie eine Kontinuität im Kommunikationsfluss.
  • Gerade bei Online-Lehrveranstaltungen kommt es schnell vor, dass Mails von Studierenden übersehen werden. Hier hat sich das Vorgehen bewährt, dass die Studierenden proaktiv nach spätestens 24 Stunden eine (freundliche) Remindermail senden sollen.
  • Um die Anonymität der Moodle-Kommunikation aufzubrechen, können Sie ein Moodleprofilbild verwenden.

Aufgabenstellungen

In der Onlinelehre wird von Studierenden ein hoher Grad an selbstgesteuertem Lernen eingefordert. Hierfür müssen neue klare Lernaufgaben formuliert werden.

Um das selbstgesteuerte Lernen weiter zu strukturieren, sollte zu jeder Aufgabe eine klare Deadline kommuniziert werden. Hier empfiehlt sich immer mit einem ‚Drei-Tage-Puffer‘ zu arbeiten: Wenn Sie beispielsweise die studentischen Arbeitsergebnisse am Donnerstag benötigen, um diese in Moodle für den nächsten Arbeitsschritt hochzuladen (z.B. wenn die Arbeitsergebnisse von den anderen Gruppen begutachtet werden sollen), sollte der Montag als Deadline angegeben werden.  Erfahrungsgemäß gibt es mindestens eine Gruppe, die die Deadline überzieht. Durch den ‚Drei-Tage-Puffer‘ vermeiden Sie in Unpässlichkeiten zu kommen. 

Tipps zur e-didaktischen Planung

Um ein Online-Lernszenario zu erstellen können folgende Fragestrategien helfen:

  • Welches Lehr-/Lernformat soll in die Onlinelehre überführt werden? (z.B. Vorlesung, Seminar, Übung?)
  • Mit wieviel Teilnehmern ist zu rechnen?
    • Bei Seminaren über 12 Teilnehmer empfiehlt es sich generell, mit Gruppeneinteilungen zu arbeiten. Bei Vorlesungen muss nicht mit Gruppen gearbeitet werden, es sei denn, die Studierenden sollen Aufgaben bearbeiten und einreichen.

Ihre didaktischen Überlegungen können in die drei grundlegenden Kategorien Vermitteln, Anwenden und Kommunizieren eingeteilt werden. Je nach Kategorie können empfiehlt sich ein anderer Medieneinsatz. Im Folgenden soll dies kurz beispielhaft skizziert werden:

  • Vermitteln: Medien werden zur Informationsweitergabe eingesetzt. Hierfür eignen sich Videos, Podcasts etc.
  • Anwenden: Die Studierenden sollen selbst Inhalte generieren und derart das vermittelte Wissen anwenden. Hierzu eignen sich Präsentation (mit oder ohne Audio), kollaborative Schreibtools oder Wikis.
  • Kommunizieren: Zur Kommunikation mit Studierenden kann mit Moodle-Aktivitäten wie Chat, Forum, aber auch schriftlichem Feedback oder Audiofeedback eingesetzt werden.

Bei der Bestimmung der Onlinemedien, sollten Sie stets überprüfen, welche Ressourcen zur Verfügung stehen: z.B. welche Texte lassen sich einsetzen? Welche Reflexionsfragen können übernommen werden, die auch in einer Präsenzveranstaltung eingesetzt wurden? Welche Onlinequellen lassen sich nutzen? z.B. Interviews, Podcast, Erklärvideos etc.

Bei Aufgabenstellungen kann der Dreischritt Think, Pair, Share zum Einsatz kommen.

  • Think: Zunächst setzen sich die Studierenden individuell mit einem Inhalt zusammen – z.B. in dem ein Text gelesen wird.
  • Pair: In der Gruppe wird dann ein Arbeitsergebnis generiert. Durch das Erarbeiten von eigenen ‚Lernprodukten‘ wird der Prozess in der inhaltlichen Aneignung intensiviert (dieses Vorgehen wird als produktionsorientierte Didaktik bezeichnet).
  • Share: Die Arbeitsergebnisse können den anderen studentischen Gruppen zugänglich gemacht und diskutiert werden.