Neues Schulungsangebot für das digitale Sommersemester 2021

Wir freuen uns, Ihnen auch in diesem digitalen Semester ein umfangreiches Schulungsangebot anbieten zu können. Bei der Zusammenstellung der Themen haben wir auf bewährte Formate zurückgegriffen, diese weiterentwickelt und an einigen Stellen ergänzt. Wir hoffen, damit den Großteil der Bedarfe abgedeckt zu haben. Falls weitere Bedarfe für die Schulung im Umgang mit digitalen Medien oder der zugehörigen technischen Ausstattung bestehen sollten, lassen Sie es uns gerne wissen. Schreiben Sie hierzu bitte eine kurze Mail an das E-Learning Zentrum (elearning@hochschule-rhein-waal.de). Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen Ihren Wünschen in unserem Angebot zu entsprechen

Die zum heutigen Tag veröffentlichten Schulungsangebote stellen den Start für viele Schulungsreihen und Themenkomplexe dar, welche im Laufe des Semesters durch begleitende Workshops, Schulungen und Infoveranstaltungen erweitert werden. Vermittelt werden zum Start vor allem grundlegende Kenntnisse und Informationen im Umgang mit digitalen Medien an der Hochschule Rhein-Waal.

Sie finden die neuen Schulungsangebote ab jetzt in unserem neuen Event-Kalender unter

https://hsrw.info/elearnevents

Dort werden in den nächsten Wochen noch weitere Schulungsangebote und andere relevante Informationen zur digitalen Arbeit an der Hochschule Rhein-Waal eingepflegt werden.

Hinweis: Bitte merken Sie sich die Termine, an denen Sie teilnehmen möchten, vor. Alle Schulungen werden über Webex durchgeführt. An den Schulungen kann ohne Voranmeldung teilgenommen werden. Bei manchen Workshop-Angeboten ist eine Registrierung vorgeschaltet, um gezielt auf Ihre Bedarfe eingehen zu können. 

Wenn Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie uns gerne eine Mail: elearning@hochschule-rhein-waal.de, vielen Dank.

Virtuelle e-Didaktik-Sprechstunde – ein neuer Service des E-Learning Zentrums

Lehre virtuell, interaktiv und kollaborativ gestalten mit Konzepten wie Flipped Classroom, E-Portfolios oder Seminarblogs – es gibt viele Ideen, um die eigene Lehre innovativ zu organisieren. Dazu bietet die Hochschule Rhein-Waal Services wie Moodle, Webex und WordPress an.Um diese Services auch didaktisch optimal einzusetzen, bietet das E-Learning Zentrum ab Dezember virtuelle Sprechstunden zur e-Didaktik an. Falls Sie Fragen zur didaktischen Gestaltung Ihrer digitalen Lehre haben, können Sie gerne einen Zeitslot über die E-Learning Wiki buchen oder direkt hier

Diversitätssensibles und barrierefreies Lehren an der HSRW – Ein Interview mit Prof. Dr. Greveler

Von den anhaltenden kulturellen und medialen Veränderungen ist auch die Hochschule als Bildungsinstitution sowie das Lehren und Lernen generell herausgefordert. In dem Feld einer diversitätssensiblen Lehre im digitalen Zeitalter nimmt die Hochschule Rhein-Waal zunehmend eine Vorreiterrolle rein. So sind in den letzten Monaten zentrale Werke zum diversitätssensiblen E-Learning (E-Inclusion – Diversitätssensibler Einsatz digitaler Medien) sowie zur diversitätssensiblen Lehre erschienen (Praxishandbuch Habitussensibilität und Diversität in der Hochschullehre), bei denen Frau Heidkamp-Kergel vom E-Learning Zentrum als Mitherausgeberin sowie als Autorin mitgewirkt hat. Zudem hat die Hochschule Rhein-Waal eine zeitgemäße Diversitätsstrategie erarbeitet. Über diesen Prozess haben jüngst Tammy Brandenberg und Prof. Dr. Hauck den Artikel “Diversity und Change-Management – Auf dem Weg zu einer hochschulischen Diversity-Strategie” publiziert. Zudem arbeitet Prof. Dr. Greveler an der Realisierung einer barrierefreien Lehre.

Hierfür war Prof. Dr. Greveler so freundlich, uns ein Interview zu geben, dass Sie nun hier finden:  

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Diversitätssensibler Einsatz digitaler Medien

Digitalisierung und kulturelle Transformationen sind zentrale gesellschaftliche Herausforderungen, mit denen sich auch die Hochschule Rhein-Waal als internationaler, innovativer hochschulischer Bildungsraum auseinanderzusetzen hat. Passend dazu ist soeben das Buch „E-Inclusion – Diversitätssensibler Einsatz digitaler Medien. Überlegungen zu einer bildungstheoretisch fundierten Medienpädagogik“ beim wbv Verlag erschienen.
Im Rahmen dieses Buches, welches von Birte Heidkamp (E-Learning Zentrum) zusammen mit David Kergel verfasst worden ist, werden diese Herausforderungen aus medienpädagogischer Perspektive thematisiert.

Aus der Buchbeschreibung:

Das Autorenteam formuliert eine Theorie zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Ziel ist ein gleichberechtigter Zugang für alle Mediennutzenden, unabhängig von deren Medienerfahrung, -kompetenz oder Lebenshintergrund. Auf dieser Grundlage formulieren Autorin und Autor zwei Qualitätsmerkmale für eine bildungsorientierte Mediendidaktik: Die explorative Neugier durch Umgang mit Medien über Medien fördern und Medien dem eigenen Erkenntnisinteresse gemäß einsetzen. Der Ansatz “E-Inclusion” soll zu einem produktiven Fachdiskurs der Medienpädagogik aus bildungs- und diversitätssensibler Perspektive beitragen. Der Band richtet sich an Medienpädagog*innen, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen sowie an alle, die sich mit dem Thema Digitalisierung in pädagogischen Kontexten beschäftigen.

Literaturtipp “Handbuch Mobile Learning”

Hiermit möchten wir Sie auf eine interessante Neuerscheinung hinweisen:
Soeben ist das von Claudia de WItt und Christina Gloerfeld herausgegebene “Handbuch Mobile Learning” erschienen. Im Rahmen der zunehmenden Ubiquität digitaler Medien und der Verbreitung des mobilen Internets werden Fragen nach angemessenen Didaktisierungsstrategien für ein zeitgemäßes ‘mobiles Lehren und Lernen mit digitalen Medien’ immer relevanter. Das Handbuch leistet einen wichtigen und zentralen Beitrag und hat das Potenzial, sich als Standardwerk zu etablieren.

Birte Heidkamp vom E-Learning Zentrum hat zusammen mit David Kergel einen Beitrag mit dem Titel “Forschendes Lernen mit digitalen Medien im Kontext des Mobile Learning” veröffentlicht.

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Ausschreibung “Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre” 2018

Am 9. April 2018 fand an der Hochschule Rhein-Waal der Workshop “Antragsschreiben für Fellowships” statt. Frau Jorzik vom Stifterverband hat den Workshop geleitet und u.a. neben der Erläuterung der wichtigsten Kriterien bei der Beurteilung des Antrags auch auf typische Stolperfallen hingewiesen. Am nachmittag haben auch Herr Prof. Dr. Hartanto (Fellow 2017) und Herr Prof. Dr. Fensterle (Fellow 2016) ihr Erfahrungswissen geteilt.
Die „Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre“ werden im Rahmen der gemeinsamen Programmlinie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Stifterverbandes noch 2019 und 2010 ausgeschrieben.
Die Ausschreibung für 2018 ist bereits Online und können Sie unter folgendem Link finden: https://www.stifterverband.org/digital-lehrfellows-nrw
Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, sich mit einem innovativen Lehr-/Lernprojekt um ein Fellowship zu bewerben. Da im Rahmen des Programms mehrere Anträge gefördert werden können, freuen wir uns über ein reges Interesse Ihrerseits.

Sollte die Ausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, so würden wir Sie bitten, zunächst Ihre formlose Interessenbekundung bis einschließlich 02. Mai 2018 an Frau Birte Heidkamp (birte.heidkamp@hochschule-rhein-waal.de) zu senden.

Das E-Learning Zentrum nimmt dann mit Ihnen Kontakt auf, um Sie bei Bedarf bei Ihrem Vorhaben zu beraten. Bei dem Antragsprozess (Verfassens des Antrags, Kostenkalkulation etc.) wird Sie das ZFIT gerne unterstützen.
Die hochschulinterne Abgabefrist ist der 13. Juni 2018.

Wir möchten Sie bitten auch Ihre Anträge an Birte Heidkamp zu senden. Sie erhalten daraufhin ein zeitnahes inhaltliches Review zu Ihrem Antrag mit anschließender einwöchige Überarbeitungszeit.

Erfahrungsinterview mit Prof. Dr. Niechoj zum Pilotprojekt „Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen”

Im Rahmen des Pilotprojektes, welches das E-Learning Zentrum zusammen mit Prof. Dr. Niechoj zwischen Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18 durchgeführt hat, teilt Herr Prof. Dr. Torsten Niechoj in einem Interview seine Erfahrungen. Im Erfahrungsinterview stellt Prof. Dr. Niechoj dar, wie er in seiner Lehrveranstaltung „BA Workshop Scientific Writing“ eine Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen implementiert hat. Das Interview finden Sie hier.

„Rent an Experiment” – Prof. Dr. Hartanto erhält Fellowship-Förderung

In der zweiten Ausschreibungsrunde der gemeinsamen Programmlinie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Stifterverbandes wird das Projekt „Rent an Experiment – Ein Software-Framework zu internetbasierten Laborpraktika“ von Herrn Prof. Dr. Ronny Hantanto, Professor für Technische Informatik (Fakultät Technologie und Bionik) gefördert.

Im Rahmen des Fellowships werden neue, innovative Wege zur Vermittlung von Laborversuchen durch Streamen von realen Experimenten entwickelt. Studierenden soll ermöglicht werden, internetbasierte Laborversuche eigenständig von zu Hause aus durchzuführen und somit unabhängig von Ort und Zeit reale Laborversuche auszuführen. Zur Unterstützung des Lerneffektes soll zu jedem Versuchsaufbau ein direktes Video-Feedback gegeben werden. Für die Teilnahme an solchen digitalen Laborversuchen wird lediglich ein aktueller Webbrowser benötigt.

Bei der vorgesehenen Systemintegration inkl. Anbindung an Moodle steht das E-Learning Zentrum als strategischer Partner beratend zur Seite.

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Kurz vorgestellt: Constructive Alignment

Zitat

Das Constructive Alignment stellt einen zentralen Ansatz dar, um hochschuldidaktische Planungen zu systematisieren. Im Sinne einer ‘konstruktiven Abstimmung’ geht es darum, Lehr-/Lernformen, Prüfungsformen und Lernziele gezielt aufeinander zu beziehen.

Wenn beispielsweise Studierende in einer Lehrveranstaltung laut Modulbeschreibung methodische Kompetenzen trainieren sollen und Studierende in der Lehrveranstaltung handlungs- und produktionsorientiert Lernen (z.B. in dem sie im Sinne des forschenden Lernens selbstständig Daten erheben), wäre es aus didaktischer Perspektive nicht sinnvoll, eine Klausur als Prüfungsform durchzuführen. Viel eher könnte ein Forschungsbericht eine sinnvolle Prüfungsform darstellen. Gemäß dem Constructive Alignment besteht die hochschuldidaktische Herausforderung darin, Lernumgebungen zu konzipieren, in der die eingesetzten Methoden und Prüfungsformen die intendierten Lernergebnisse/Kompetenzen hervorbringen bzw. ermitteln. Entscheidend für die didaktische Planung ist es folglich, dass zu Beginn einer Lehrveranstaltung das Lehr-/Lernziel klar definiert ist.

Generell lässt sich das Modell Constructive Alignment als hochschuldidaktische Systematisierungsstrategie auf der Ebene der Planung einer Lehrveranstaltung als auch auf der Ebene der Konzeptionierung von Modulen und ganzen Studiengängen einsetzen.

Literaturtipp: Biggs, J. (1996). Enhancing teaching through constructive alignment. Higher Education 32, 147-364.