Lehrinnovation: Softwarebasierte Simulation in Gesundheitswissenschaften und – management

Innerhalb der Lehrveranstaltung „Steuerung von Unternehmen im Gesundheitswesen“ von Prof. Dr. Frank Schmitz im Rahmen des Studiengangs Gesundheitswissenschaften und – management (M.Sc.) lernen Studierende anhand eines onlinebasierten Planspiels die Grundlagen der Unternehmensführung im Gesundheitswesen und deren regulativen Einschränkungen kennen.
Zu Beginn des Semesters erfolgt in fünf Präsenzveranstaltungen zunächst eine thematische Einführung. Es werden Inhaltliche Grundlagen wiederholt und um spezifische Aspekte von Unternehmen aus der stationären Versorgung ergänzt. Anschließend erfolgt eine Einführung in die softwarebasierte Simulation. In einem einführenden Testlauf werden die Entscheidungsbereiche vorgestellt. Nachdem das Unternehmen in der Simulation bekannt ist, sind die Studierenden aufgefordert, eine Strategie und abgeleitete Ziele für ihr Unternehmen zu definieren. Die Simulationsrunden finden über einen Gesamtzeitraum von sechs Wochen statt und umfassen insgesamt ein paar Tage. Innerhalb dieser Zeit müssen die Gruppen selbstorganisiert das Unternehmen analysieren und Entscheidungen treffen. Jeweils zu festgelegten Zeitpunkten wird das Wirtschaftsjahr als abgeschlossen definiert und die nächste Simulationsrunde beginnt. Nach insgesamt acht Simulationsrunden erfolgte in einer abschließenden Veranstaltung der Evaluation, ob die im Vorfeld definierte Strategie mit ihren abgeleiteten Zielen realisiert werden konnte.

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Lehrinnovation: Moodle-basierte Übungseinheiten: „Statistik – Inferenzstatistik und multivariate Verfahren“

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Statistik – Inferenzstatistik und multivariate Verfahren“ von Prof. Dr. Nele Wild-Wall im 2. Semester des Studiengangs Psychologie werden in Moodle über den Semesterverlauf vier Übungseinheiten angeboten, in denen die Studierenden statistische Aufgaben zu Vorlesungs- und Seminarthemen lösen können. Inhaltlich sind die Aufgaben so gestaltet, dass sie zu den jeweils behandelten Themen des Moduls passen und so den Lernprozess der Studierenden gezielt unterstützen. Dabei wurden unterschiedliche Aufgabenformate integriert. So wird u.a. die Anwendung von Fakten- und Verständniswissen wie auch das Durchführen von statistischen Kalkulationen trainiert. Da die Übungen veranstaltungsbegleitend angeboten werden, müssen die jeweiligen Übungen innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums bearbeitet werden. Nach der Abgabe erhalten die Studierenden ein allgemeines Feedback. Es besteht die Möglichkeit, jede Aufgabe in  der für eine Übung zur Verfügung stehenden Zeit bis zu fünf Mal zu wiederholen, um ein Ergebnis von mindestens 50% korrekten Antworten zu erreichen. Nach dem Ende des jeweils für eine Übung zur Verfügung stehenden Zeitraums werden die korrekten Lösungen und Kalkulationswege über Moodle den Studierenden zugänglich gemacht. Die online-Übungen sind verpflichtend und unterstützen das regelmäßige Selbststudium der Studierenden während des Semesters. Viele Studierende nutzen diese Möglichkeit ebenfalls, um z.B. in Lerngruppen die Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten.

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E-Learning Pilotprojekte 2017

Das E-Learning Zentrum freut sich, zwischen Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18 fünf Pilotprojekte zu betreuen. Dabei ist jede Fakultät durch mindestens ein Pilotprojekt vertreten. Die Spannbreite der didaktischen Ansätze reicht vom forschenden Lernen mit digitalen Medien über das problembasierte Lernen mit digitalen Medien bis hin zu Ansätzen die ein Moodle-basiertes selbstgesteuertes Lernen ermöglichen. Diese Pilotprojekte stellen einen wichtigen Schritt zum Ausbau und der Verstetigung der technisch-didaktischen Infrastruktur für ein zeitgemäßes und innovatives E-Learning an der Hochschule Rhein-Waal dar.

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