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Der Ressourcenkonsum wächst weltweit wie auch die Konsumgütermärkte. Der globale Wohlstand nimmt zu, eine äußerst positive Entwicklung, die auch in Zukunft möglichst alle Menschen der Welt erreichen sollte. Die Reduktion von Hunger und Armut sowie die Nachhaltigkeit unserer Produkt- und Dienstleistungssysteme und Infrastrukturen bedingen eine Klimawende.

Um uns für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen ist eine Transformation unseres Ernährungssystems dringend notwendig – man denke an Stichworte wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, Bevölkerungswachstum, Hunger und Mangelernährung oder auch Überernährung. Die Erzeugung und Bereitstellung gesunder, sicherer, und nachhaltig produzierter Lebensmittel gewinnt somit immer mehr an Bedeutung.

Der Klimawandel bedroht und verändert die Lebensräume unserer Erde, mit weitreichenden Konsequenzen für die Menschen. Vielerorts steigen Häufigkeit und Heftigkeit von Naturkatastrophen, wie das schwere Ahr-Hochwasser im Juli und die langen Dürreperioden der letzten Jahre gezeigt haben. Diese unumkehrbare Entwicklung erfordert Anpassungsmaßnahmen in allen Bereichen.

Die bestehenden Haltungs- und Managementpraktiken in der landwirtschaftlichen Tierhaltung waren in den vergangenen Jahren häufig Gegenstand gesellschaftlicher Diskussionen. So zeigen beispielsweise repräsentative Studien zum Thema Tierwohl, dass die deutschen Verbraucher*innen in diesem Bereich Veränderungsbedarf sehen.

Landwirtschaftliche Betriebe befinden sich seit geraumer Zeit im Wandel: technologische Neuerungen, Europäisierung und demografischer Wandel tragen dazu bei, dass sich die Arbeit in der Landwirtschaft verändert hat. Dabei stellt sich immer drängender die Frage: Wer macht morgen die Arbeit?

Ernährungssysteme befinden sich im Wandel. Sie müssen zukünftig dem Klimawandel trotzen, natürliche Ressourcen erhalten und dabei Ökosystemleistungen erbringen, ohne die Ernährungsfunktion zu reduzieren. Für diese Ziele bedarf es der (Weiter-)Entwicklung und Adaption neuer und/oder alternativer Landnutzungssysteme, z.B. von Agroforstsystemen, der Permakultur oder Regenerativer Landwirtschaft.

23. November 2021

Essbare Wälder – von Berberitzen, welschen Nüssen und Hagedorn

Vivian Böllersen
Prof. Dr. Dietrich Darr

Berberitzen, welsche Nüsse und Hagedorn – viele dieser ehemals geschätzten und weit verbreiteten Arten sind aus unserer Kulturlandschaft weitgehend verschwunden oder fristen lediglich noch ein kümmerliches Nischendasein. Dabei haben diese Arten so viel zu bieten!

07. Dezember 2021

Aus Rest mach neu – Potentiale von Biomasseüberschüssen am Beispiel des BIVAC-Projektes

Dr. Britta Brands
Prof. Dr. Matthias Kleinke

Überschüssige Biomasse gibt es überall, im Haushalt, aber auch in der Industrie oder der Landbewirtschaftung. Oft wird sie nicht benötigt, sogar aufwändig entsorgt. Ließen sich Kreisläufe da nicht besser schließen, sogar neue Produkte entwickeln?

14. Dezember 2021

Kaffeesatz & Co. – vermeintlicher Abfall oder wertvolles Zwischenprodukt?

Svenja Erfkämper und Sandra Neuhäuser
Prof. Dr. Petra Blitgen-Heinecke

Immer mehr Bioabfälle gelangen in den Restmüll anstatt wieder verwertet oder kompostiert zu werden. Mit jährlich rund 6 Millionen Tonnen weltweit ist Kaffeesatz eine der Hauptkomponenten von Bioabfällen. Durch Kompostierung kann man aus Bioabfall wieder fruchtbaren Boden machen. Außer der Kompostierung lassen sich für Bioabfälle aber noch eine Reihe anderer Verwendungsmöglichkeiten finden.

11. Januar 2022

Essenskunst: 3D-Druck in der Lebensmittelzubereitung

Prof. Dr. William Megill
Gaia di Martino

Lebensmittel werden zu einer Mahlzeit, wenn sie mit Sorgfalt zubereitet werden. Das, was eine Mahlzeit zu einem Erlebnis macht, ist jedoch die Präsentation: hier kommt der 3D-Drucker ins Spiel, welcher sich zu einem wichtigen Motor für die Kreativität in der Werkstatt entwickelt hat. Jetzt ist er bereit, die Küche zu erobern.

18. Januar 2022

Protein der Zukunft? Insekten in der menschlichen Ernährung

Joas Paatsch
Philip Weykamp

Insekten gelten als eine Möglichkeit, die Ernährungsprobleme einer wachsenden Weltbevölkerung und den Problemen der Landwirtschaft unter dem Einfluss des Klimawandels zu begegnen. Die Vorstellung von Heuschrecken, Grillen oder Mehlwürmern auf unserem Teller ist für viele gewöhnungsbedürftig; was sind die Vor- und Nachteile von Insekten in unserer Ernährung? Und ist die Zucht von Insekten wirklich nachhaltig?

25. Januar 2022

Pflanzenextrakte – Natürliche Alternative für die Färbung von Lebensmitteln

Frank Larose
Prof. Dr. Florian Kugler

Die Mehrheit der Verbraucher*innen bevorzugt naturbelassene Lebensmittel, die möglichst ohne künstliche Zusätze hergestellt worden sind. Im Bereich der Färbung von Lebensmitteln spiegelt sich dies im verstärkten Einsatz von färbenden Pflanzenextrakten wider, die aus verschiedenen Rohwaren mit unterschiedlichen Farbstoffklassen gewonnen werden, und inzwischen eine breite Vielfalt an Farbtönen für die Anwendung in Lebensmitteln bieten.

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