Kurz vorgestellt: Constructive Alignment

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Das Constructive Alignment stellt einen zentralen Ansatz dar, um hochschuldidaktische Planungen zu systematisieren. Im Sinne einer ‘konstruktiven Abstimmung’ geht es darum, Lehr-/Lernformen, Prüfungsformen und Lernziele gezielt aufeinander zu beziehen.

Wenn beispielsweise Studierende in einer Lehrveranstaltung laut Modulbeschreibung methodische Kompetenzen trainieren sollen und Studierende in der Lehrveranstaltung handlungs- und produktionsorientiert Lernen (z.B. in dem sie im Sinne des forschenden Lernens selbstständig Daten erheben), wäre es aus didaktischer Perspektive nicht sinnvoll, eine Klausur als Prüfungsform durchzuführen. Viel eher könnte ein Forschungsbericht eine sinnvolle Prüfungsform darstellen. Gemäß dem Constructive Alignment besteht die hochschuldidaktische Herausforderung darin, Lernumgebungen zu konzipieren, in der die eingesetzten Methoden und Prüfungsformen die intendierten Lernergebnisse/Kompetenzen hervorbringen bzw. ermitteln. Entscheidend für die didaktische Planung ist es folglich, dass zu Beginn einer Lehrveranstaltung das Lehr-/Lernziel klar definiert ist.

Generell lässt sich das Modell Constructive Alignment als hochschuldidaktische Systematisierungsstrategie auf der Ebene der Planung einer Lehrveranstaltung als auch auf der Ebene der Konzeptionierung von Modulen und ganzen Studiengängen einsetzen.

Literaturtipp: Biggs, J. (1996). Enhancing teaching through constructive alignment. Higher Education 32, 147-364.

Kurzentschlossene sind herzlich Willkommen!

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Im Anschluss an den Workshop „Einfaches Erstellen von interaktiven Selbstlerneinheiten” möchte das E-Learning Zentrum zusammen mit dem ZfQ zum ersten Werkstatttreffen im Rahmen des Lehrcafés einladen. Alle Lehrenden und Interessierte sind herzlich Willkommen, in einer offenen und freundlichen Atmosphäre gezielt an der Umsetzung von eigenen Ideen im Bereich Hochschuldidaktik zu arbeiten – bringen Sie einfach Ihr Notebook mit. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Termin: 14. November 2017, 16:15-17:45 Uhr
Campus: Kamp-Lintfort (Raum 03 02 105)
Referenten: Julian Kut, Erik Bonin, Holger Angenent, Birte Heidkamp
Anmeldung: Kurzentschlossene sind herzlich Willkommen!

Bei Fragen stehen Ihnen gerne Birte Heidkamp (E-Learning Zentrum, Birte.heidkamp@hochschule-rhein-waal.de) und Dr. Holger Angenent (ZfQ, Holger.angenent@hochschule-rhein-waal.de) zur Verfügung.

Weiterbildungsreihe Lehrcafé

Mit der hochschuldidaktischen Weiterbildungsreihe “Lehrcafé” soll ein dauerhaftes Format für den Austausch über Lehre mit digitalen Medien etabliert werden. Im Rahmen des Lehrcafés bietet das E-Learning Zentrum mehrere praxisorientierte Workshopformate an, die gemeinsam mit dem ZfQ ausgerichtet werden. Zur Zielgruppe gehören alle Lehrende der Hochschule Rhein-Waal, insb. Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeitende, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte.

Im Rahmen der Weiterbildungsreihe Lehrcafé gibt es drei Formate: Workshops, Peer-to-Peer Workshops und Werkstatttreffen (je 90 Minuten).

Workshops: Zu einem vorgegebenen Thema stellt eine technisch-didaktische Expertin oder ein technisch-didaktischer Experte ein Tool, ein didaktisches Konzept, eine didaktische Methode zur Unterstützung der Lehre vor. An diese Präsentation schließt sich eine Praxiseinheit an, in der die Anwendung des Tools, des Konzepts oder der Methode erprobt bzw. auf die eigene Lehre übertragen wird.

Peer-to-Peer Workshops: Im Rahmen eines praxisorientierten Austauschs auf Peerebene sollen die gewonnen Erkenntnisse mit einem Tool, einem didaktischen Konzept oder einer didaktischen Methode, die z.B. in einem Pilotprojekt erprobt wurden, kommuniziert werden. Eine Expertin oder ein Experte der Hochschule gibt einen ca. 30 Minuten langen Einblick in ein Thema; beispielsweise können Pilotprojekte oder Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden. An diese Präsentation schließt sich eine Praxiseinheit an, in der die Anwendung eines Tools, eines didaktischen Konzepts oder einer Methode erprobt bzw. auf die eigene Lehre übertragen wird. Der Peer-to-Peer Workshop endet mit einer offenen Frage- und Diskussionsrunde.

Werstatttreffen: Hier kann ein ungezwungener Austausch über Tools, didaktische Konzepte oder didaktische Methoden stattfinden, der primär die Anwendung und Umsetzung in der eigenen Lehre fokussieren soll. Darüber hinaus soll das Werkstatttreffen zur Vernetzung der Teilnehmenden dienen und Kooperationen über Fakultätsgrenzen hinweg fördern.

The Digital Turn in Higher Education

Im November ist der internationale Sammelband “The Digital Turn in Higher Education – International Perspectives on Learning and Teaching in a Changing World” bei VS Springer erschienen, welcher von Birte Heidkamp mit herausgegeben wurde.


Aus einer multidisziplinären Perspektive auf Hochschulbildung werden erkenntnistheoretische, ethische und theoretische Ansätze diskutiert und internationale Best-Practice-Beispiele mit unterschiedlichen Lernstrategien präsentiert. Das Buch kann als Ergebnis internationaler und interdisziplinärer Forschung verstanden werden, das heuristische Strategien für den Umgang mit der Digitalisierung der Hochschulbildung in Theorie und Praxis bietet und stellt ein Arbeitsergebnis der internationalen Forschungsgruppe Learning Cultures Network dar.

Workshopangebote zum Thema “Bloggen” und “Interaktive Selbstlerneinheiten”

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Wir freuen uns, Ihnen im Rahmen von praxisorientierten Weiterbildungsworkshops die ersten Ergebnisse vorstellen zu können, die im Rahmen der Pilotprojekte 2017 bereits erarbeitet worden sind. Im Zuge der fünf Pilotprojekte, die Lehrende aus allen vier Fakultäten in Zusammenarbeit mit dem E-Learning Zentrum durchführen, werden digital gestützte, innovative Lehr-/Lernstrategien entwickelt und in der Praxis erprobt. Eine Zielsetzung bei der Durchführung der Pilotprojekte besteht darin, didaktische Erkenntnisse zu generieren, in den Regelbetrieb zu übernehmen und diese auch anderen Lehrenden zugänglich zu machen. Hierfür werden im September zwei Workshops mit anschließenden Werkstatttreffen angeboten.

  • Die Workshops stellen eine Einführung in die jeweiligen didaktischen Strategien dar, während in den
  • Werkstatttreffen die Anwendung der didaktischen Strategien in eigenen Lehrveranstaltungen übertragen werden können.

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Lehrinnovation: Softwarebasierte Simulation in Gesundheitswissenschaften und – management

Innerhalb der Lehrveranstaltung „Steuerung von Unternehmen im Gesundheitswesen“ von Prof. Dr. Frank Schmitz im Rahmen des Studiengangs Gesundheitswissenschaften und – management (M.Sc.) lernen Studierende anhand eines onlinebasierten Planspiels die Grundlagen der Unternehmensführung im Gesundheitswesen und deren regulativen Einschränkungen kennen.
Zu Beginn des Semesters erfolgt in fünf Präsenzveranstaltungen zunächst eine thematische Einführung. Es werden Inhaltliche Grundlagen wiederholt und um spezifische Aspekte von Unternehmen aus der stationären Versorgung ergänzt. Anschließend erfolgt eine Einführung in die softwarebasierte Simulation. In einem einführenden Testlauf werden die Entscheidungsbereiche vorgestellt. Nachdem das Unternehmen in der Simulation bekannt ist, sind die Studierenden aufgefordert, eine Strategie und abgeleitete Ziele für ihr Unternehmen zu definieren. Die Simulationsrunden finden über einen Gesamtzeitraum von sechs Wochen statt und umfassen insgesamt ein paar Tage. Innerhalb dieser Zeit müssen die Gruppen selbstorganisiert das Unternehmen analysieren und Entscheidungen treffen. Jeweils zu festgelegten Zeitpunkten wird das Wirtschaftsjahr als abgeschlossen definiert und die nächste Simulationsrunde beginnt. Nach insgesamt acht Simulationsrunden erfolgte in einer abschließenden Veranstaltung der Evaluation, ob die im Vorfeld definierte Strategie mit ihren abgeleiteten Zielen realisiert werden konnte.

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Erfahrungsbericht: Elektronische Prüfung in Informatikstudiengängen

In der Prüfungsphase im Juli 2017 wurde die Prüfung der Lehrveranstaltung Fortgeschrittene Programmierung in den Studiengängen e-Government und Medien- und Kommunikationsinformatik am PC durchgeführt. Der Gegenstand der Lehrveranstaltung, die Programmierung verteilter Softwaresysteme auf der Basis von Webtechnologien – sogenannte Webapps, hatte sich in den vergangenen zwei Jahren als nur sperrig auf Papier prüfbar dargestellt, insbesondere wenn es um das komplexe Zusammenspiel verschiedener Softwarekomponenten ging. Die Studierenden erlernen in der Veranstaltung Programmiertechniken und so lag es nahe, die Prüfung realitätsnah mit praktischen Programmieraufgaben durchzuführen.

In der bisherigen papierbasierten Klausur war zum größeren Teil Programmcode zu konkreten Problemstellungen aufzuschreiben und zum kleineren Teil gegebener Programmcode zu analysieren. Die elektronische Klausur bestand zum überwiegenden Teil daraus, am Computer Programme zu schreiben und zu testen. Bei einer Aufgabe war es für die Programmierung der Lösung erforderlich, zuerst eine gegebene Schnittstelle im Livebetrieb zu beobachten aus den Beobachtungen das verwendete Datenformat abzuleiten.

Eindruck von der Prüfungssituation

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Das E-Learning Zentrum zu Gast in der Kinderuni

Am 21.06.2016 hat Birte Heidkamp vom E-Learning Zentrum der Hochschule Rhein-Waal zusammen mit Dr. David Kergel von der HAWK Hildesheim eine im Rahmen der Kinderuni eine Vorlesung gegeben. Das Thema der Vorlesung lautete “Unterwegs mit dem Internet. Was in der digitalen Welt schon möglich ist und wohin wir mit dem Internet reisen können!”. Zu Gast waren auch Schülerinnen und Schüler des Konrad-Duden-Gymnasiums in Wesel. Wie Sie die Vorlesung fanden und was Sie gelernt haben, lässt sich hier nachlesen.

 

Lehrinnovation: Moodle-basierte Übungseinheiten: „Statistik – Inferenzstatistik und multivariate Verfahren“

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Statistik – Inferenzstatistik und multivariate Verfahren“ von Prof. Dr. Nele Wild-Wall im 2. Semester des Studiengangs Psychologie werden in Moodle über den Semesterverlauf vier Übungseinheiten angeboten, in denen die Studierenden statistische Aufgaben zu Vorlesungs- und Seminarthemen lösen können. Inhaltlich sind die Aufgaben so gestaltet, dass sie zu den jeweils behandelten Themen des Moduls passen und so den Lernprozess der Studierenden gezielt unterstützen. Dabei wurden unterschiedliche Aufgabenformate integriert. So wird u.a. die Anwendung von Fakten- und Verständniswissen wie auch das Durchführen von statistischen Kalkulationen trainiert. Da die Übungen veranstaltungsbegleitend angeboten werden, müssen die jeweiligen Übungen innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums bearbeitet werden. Nach der Abgabe erhalten die Studierenden ein allgemeines Feedback. Es besteht die Möglichkeit, jede Aufgabe in  der für eine Übung zur Verfügung stehenden Zeit bis zu fünf Mal zu wiederholen, um ein Ergebnis von mindestens 50% korrekten Antworten zu erreichen. Nach dem Ende des jeweils für eine Übung zur Verfügung stehenden Zeitraums werden die korrekten Lösungen und Kalkulationswege über Moodle den Studierenden zugänglich gemacht. Die online-Übungen sind verpflichtend und unterstützen das regelmäßige Selbststudium der Studierenden während des Semesters. Viele Studierende nutzen diese Möglichkeit ebenfalls, um z.B. in Lerngruppen die Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten.

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E-Learning Pilotprojekte 2017

Das E-Learning Zentrum freut sich, zwischen Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18 fünf Pilotprojekte zu betreuen. Dabei ist jede Fakultät durch mindestens ein Pilotprojekt vertreten. Die Spannbreite der didaktischen Ansätze reicht vom forschenden Lernen mit digitalen Medien über das problembasierte Lernen mit digitalen Medien bis hin zu Ansätzen die ein Moodle-basiertes selbstgesteuertes Lernen ermöglichen. Diese Pilotprojekte stellen einen wichtigen Schritt zum Ausbau und der Verstetigung der technisch-didaktischen Infrastruktur für ein zeitgemäßes und innovatives E-Learning an der Hochschule Rhein-Waal dar.