Workshop „Antragsschreiben für Fellowships”

Im Rahmen der gemeinsamen Programmlinie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und des Stifterverbandes werden dieses Jahr erneut Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre ausgeschrieben. Weitere Ausschreibungen folgen 2019 und 2020.

Wir möchten Sie schon vorab informieren, dass dieses Jahr die Fellowships nicht erst im März/April, sondern voraussichtlich bereits im Februar/März ausgeschrieben werden (entsprechend rückt die Abgabefrist näher). Um Sie bei der Antragsstellung bestmöglich zu unterstützen, plant das E-Learning Zentrum zusammen mit dem Zentrum für Forschung, Innovation und Transfer (ZFIT) und dem Zentrum für Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre (ZfQ) im Rahmen des Lehrcafés einen vorbereitenden Workshop „Antragsschreiben für Fellowships” anzubieten. Wir sind hier bereits in Gesprächen mit dem Stifterverband und bemühen uns, eine Referentin des Stifterverbandes zu gewinnen, um Informationen ‘aus erster Hand’ zu erhalten, die für die Antragsstellung hilfreich sein können.

Wir werden Sie rechtzeitig über weitere Details informieren.

Erster Peer-to-Peer Workshop am 17. Januar mit Prof. Dr. Heun

Das neue Jahr startet frisch mit dem ersten Peer-to-Peer Workshop im Rahmen der Weiterbildungsreihe Lehrcafé:
Am 17. Januar 2018 wird Herr Prof. Dr. Heun (Fakultät Kommunikation u. Umwelt) über das kollaborative und partizipative Arbeiten mit dem WordPress-basierten Seminarblog berichten. Im Rahmen des Pilotprojektes Forschendes Lernen mit digitalen Medien: „Elective Consumer Psychology“ wurden forschungsbasierte Lehr-/Lernszenarien auf den didaktisch aufbereiteten, veranstaltungsbezogenen Seminablog übertragen.

An den Erfahrungsbericht anschließend können Sie selbst ausprobieren, ob sich der Einsatz eines Seminarblogs auch in Ihrem Seminar lohnt. In der Praxisphase wird Ihnen…

  • eine erste Einführung in den Umgang mit WordPress gegeben sowie
  • ein eigener Blog zur freien Gestaltung zur Verfügung gestellt.
  • Im Anschluss an den Workshop besteht die Möglichkeit einer individuellen Onlinebetreuung, um den Seminarblog an die Erfordernisse der eigenen Lehre anzupassen.
  • Termine für anschließende Werkstatttreffen werden bedarfsorientiert vereinbart.

 

 

Moodle-basierte Selbstlerneinheit: „BA Workshop Scientific Writing“ (Prof. Dr. Niechoj)

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „BA Workshop Scientific Writing“ von Prof. Dr. Torsten Niechoj wurde eine Moodle-basierte Selbstlerneinheit mit interaktiven Elementen entwickelt. Thema der Einheit ist das richtige Zitieren im sozialwissenschaftlichen Kontext. Die Lehrveranstaltung wird jedes Jahr von etwa 50 Studierenden besucht, die sich im Bachelorstudiengang International Business and Social Sciences (Kamp-Lintfort) auf das Schreiben der BA-Arbeit vorbereiten. Die Selbstlerneinheit soll das im Studium angeeignete Wissen auffrischen, womit in der Präsenzlehre mehr Raum für vertiefende und weiterführende Fragen der Studierenden geschaffen wird. Bewährt sich die Lehreinheit didaktisch und wird sie von den Studierenden gut angenommen, ist geplant weitere Lerneinheiten für die Lehrveranstaltung zu entwickeln, die sich mit weiteren Aspekten des wissenschaftlichen Schreibens beschäftigen. Didaktisch besteht die Herausforderung darin, auch in der digitalen Fassung Raum für Feedback und Ambiguitäten zu schaffen. Technisch ist die Umsetzung gleichfalls nicht trivial, da eine in die etablierte Moodle-Plattform integrierte Lösung gefunden werden muss, die es erlaubt, Textantworten der Studierenden zu analysieren und mit einem passgenauen Feedback zu versehen sowie aus einem Aufgabenpool zufallsgesteuert Fragen zu vorgegebenen Themenbereichen zu ziehen.

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Kurz vorgestellt: Constructive Alignment

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Das Constructive Alignment stellt einen zentralen Ansatz dar, um hochschuldidaktische Planungen zu systematisieren. Im Sinne einer ‘konstruktiven Abstimmung’ geht es darum, Lehr-/Lernformen, Prüfungsformen und Lernziele gezielt aufeinander zu beziehen.

Wenn beispielsweise Studierende in einer Lehrveranstaltung laut Modulbeschreibung methodische Kompetenzen trainieren sollen und Studierende in der Lehrveranstaltung handlungs- und produktionsorientiert Lernen (z.B. in dem sie im Sinne des forschenden Lernens selbstständig Daten erheben), wäre es aus didaktischer Perspektive nicht sinnvoll, eine Klausur als Prüfungsform durchzuführen. Viel eher könnte ein Forschungsbericht eine sinnvolle Prüfungsform darstellen. Gemäß dem Constructive Alignment besteht die hochschuldidaktische Herausforderung darin, Lernumgebungen zu konzipieren, in der die eingesetzten Methoden und Prüfungsformen die intendierten Lernergebnisse/Kompetenzen hervorbringen bzw. ermitteln. Entscheidend für die didaktische Planung ist es folglich, dass zu Beginn einer Lehrveranstaltung das Lehr-/Lernziel klar definiert ist.

Generell lässt sich das Modell Constructive Alignment als hochschuldidaktische Systematisierungsstrategie auf der Ebene der Planung einer Lehrveranstaltung als auch auf der Ebene der Konzeptionierung von Modulen und ganzen Studiengängen einsetzen.

Literaturtipp: Biggs, J. (1996). Enhancing teaching through constructive alignment. Higher Education 32, 147-364.

Kurzentschlossene sind herzlich Willkommen!

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Im Anschluss an den Workshop „Einfaches Erstellen von interaktiven Selbstlerneinheiten” möchte das E-Learning Zentrum zusammen mit dem ZfQ zum ersten Werkstatttreffen im Rahmen des Lehrcafés einladen. Alle Lehrenden und Interessierte sind herzlich Willkommen, in einer offenen und freundlichen Atmosphäre gezielt an der Umsetzung von eigenen Ideen im Bereich Hochschuldidaktik zu arbeiten – bringen Sie einfach Ihr Notebook mit. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Termin: 14. November 2017, 16:15-17:45 Uhr
Campus: Kamp-Lintfort (Raum 03 02 105)
Referenten: Julian Kut, Erik Bonin, Holger Angenent, Birte Heidkamp
Anmeldung: Kurzentschlossene sind herzlich Willkommen!

Bei Fragen stehen Ihnen gerne Birte Heidkamp (E-Learning Zentrum, Birte.heidkamp@hochschule-rhein-waal.de) und Dr. Holger Angenent (ZfQ, Holger.angenent@hochschule-rhein-waal.de) zur Verfügung.

Weiterbildungsreihe Lehrcafé

Mit der hochschuldidaktischen Weiterbildungsreihe “Lehrcafé” soll ein dauerhaftes Format für den Austausch über Lehre mit digitalen Medien etabliert werden. Im Rahmen des Lehrcafés bietet das E-Learning Zentrum mehrere praxisorientierte Workshopformate an, die gemeinsam mit dem ZfQ ausgerichtet werden. Zur Zielgruppe gehören alle Lehrende der Hochschule Rhein-Waal, insb. Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeitende, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte.

Im Rahmen der Weiterbildungsreihe Lehrcafé gibt es drei Formate: Workshops, Peer-to-Peer Workshops und Werkstatttreffen (je 90 Minuten).

Workshops: Zu einem vorgegebenen Thema stellt eine technisch-didaktische Expertin oder ein technisch-didaktischer Experte ein Tool, ein didaktisches Konzept, eine didaktische Methode zur Unterstützung der Lehre vor. An diese Präsentation schließt sich eine Praxiseinheit an, in der die Anwendung des Tools, des Konzepts oder der Methode erprobt bzw. auf die eigene Lehre übertragen wird.

Peer-to-Peer Workshops: Im Rahmen eines praxisorientierten Austauschs auf Peerebene sollen die gewonnen Erkenntnisse mit einem Tool, einem didaktischen Konzept oder einer didaktischen Methode, die z.B. in einem Pilotprojekt erprobt wurden, kommuniziert werden. Eine Expertin oder ein Experte der Hochschule gibt einen ca. 30 Minuten langen Einblick in ein Thema; beispielsweise können Pilotprojekte oder Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden. An diese Präsentation schließt sich eine Praxiseinheit an, in der die Anwendung eines Tools, eines didaktischen Konzepts oder einer Methode erprobt bzw. auf die eigene Lehre übertragen wird. Der Peer-to-Peer Workshop endet mit einer offenen Frage- und Diskussionsrunde.

Werstatttreffen: Hier kann ein ungezwungener Austausch über Tools, didaktische Konzepte oder didaktische Methoden stattfinden, der primär die Anwendung und Umsetzung in der eigenen Lehre fokussieren soll. Darüber hinaus soll das Werkstatttreffen zur Vernetzung der Teilnehmenden dienen und Kooperationen über Fakultätsgrenzen hinweg fördern.

The Digital Turn in Higher Education

Im November ist der internationale Sammelband “The Digital Turn in Higher Education – International Perspectives on Learning and Teaching in a Changing World” bei VS Springer erschienen, welcher von Birte Heidkamp mit herausgegeben wurde.


Aus einer multidisziplinären Perspektive auf Hochschulbildung werden erkenntnistheoretische, ethische und theoretische Ansätze diskutiert und internationale Best-Practice-Beispiele mit unterschiedlichen Lernstrategien präsentiert. Das Buch kann als Ergebnis internationaler und interdisziplinärer Forschung verstanden werden, das heuristische Strategien für den Umgang mit der Digitalisierung der Hochschulbildung in Theorie und Praxis bietet und stellt ein Arbeitsergebnis der internationalen Forschungsgruppe Learning Cultures Network dar.

Workshopangebote zum Thema “Bloggen” und “Interaktive Selbstlerneinheiten”

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Wir freuen uns, Ihnen im Rahmen von praxisorientierten Weiterbildungsworkshops die ersten Ergebnisse vorstellen zu können, die im Rahmen der Pilotprojekte 2017 bereits erarbeitet worden sind. Im Zuge der fünf Pilotprojekte, die Lehrende aus allen vier Fakultäten in Zusammenarbeit mit dem E-Learning Zentrum durchführen, werden digital gestützte, innovative Lehr-/Lernstrategien entwickelt und in der Praxis erprobt. Eine Zielsetzung bei der Durchführung der Pilotprojekte besteht darin, didaktische Erkenntnisse zu generieren, in den Regelbetrieb zu übernehmen und diese auch anderen Lehrenden zugänglich zu machen. Hierfür werden im September zwei Workshops mit anschließenden Werkstatttreffen angeboten.

  • Die Workshops stellen eine Einführung in die jeweiligen didaktischen Strategien dar, während in den
  • Werkstatttreffen die Anwendung der didaktischen Strategien in eigenen Lehrveranstaltungen übertragen werden können.

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Lehrinnovation: Softwarebasierte Simulation in Gesundheitswissenschaften und – management

Innerhalb der Lehrveranstaltung „Steuerung von Unternehmen im Gesundheitswesen“ von Prof. Dr. Frank Schmitz im Rahmen des Studiengangs Gesundheitswissenschaften und – management (M.Sc.) lernen Studierende anhand eines onlinebasierten Planspiels die Grundlagen der Unternehmensführung im Gesundheitswesen und deren regulativen Einschränkungen kennen.
Zu Beginn des Semesters erfolgt in fünf Präsenzveranstaltungen zunächst eine thematische Einführung. Es werden Inhaltliche Grundlagen wiederholt und um spezifische Aspekte von Unternehmen aus der stationären Versorgung ergänzt. Anschließend erfolgt eine Einführung in die softwarebasierte Simulation. In einem einführenden Testlauf werden die Entscheidungsbereiche vorgestellt. Nachdem das Unternehmen in der Simulation bekannt ist, sind die Studierenden aufgefordert, eine Strategie und abgeleitete Ziele für ihr Unternehmen zu definieren. Die Simulationsrunden finden über einen Gesamtzeitraum von sechs Wochen statt und umfassen insgesamt ein paar Tage. Innerhalb dieser Zeit müssen die Gruppen selbstorganisiert das Unternehmen analysieren und Entscheidungen treffen. Jeweils zu festgelegten Zeitpunkten wird das Wirtschaftsjahr als abgeschlossen definiert und die nächste Simulationsrunde beginnt. Nach insgesamt acht Simulationsrunden erfolgte in einer abschließenden Veranstaltung der Evaluation, ob die im Vorfeld definierte Strategie mit ihren abgeleiteten Zielen realisiert werden konnte.

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Erfahrungsbericht: Elektronische Prüfung in Informatikstudiengängen

In der Prüfungsphase im Juli 2017 wurde die Prüfung der Lehrveranstaltung Fortgeschrittene Programmierung in den Studiengängen e-Government und Medien- und Kommunikationsinformatik am PC durchgeführt. Der Gegenstand der Lehrveranstaltung, die Programmierung verteilter Softwaresysteme auf der Basis von Webtechnologien – sogenannte Webapps, hatte sich in den vergangenen zwei Jahren als nur sperrig auf Papier prüfbar dargestellt, insbesondere wenn es um das komplexe Zusammenspiel verschiedener Softwarekomponenten ging. Die Studierenden erlernen in der Veranstaltung Programmiertechniken und so lag es nahe, die Prüfung realitätsnah mit praktischen Programmieraufgaben durchzuführen.

In der bisherigen papierbasierten Klausur war zum größeren Teil Programmcode zu konkreten Problemstellungen aufzuschreiben und zum kleineren Teil gegebener Programmcode zu analysieren. Die elektronische Klausur bestand zum überwiegenden Teil daraus, am Computer Programme zu schreiben und zu testen. Bei einer Aufgabe war es für die Programmierung der Lösung erforderlich, zuerst eine gegebene Schnittstelle im Livebetrieb zu beobachten aus den Beobachtungen das verwendete Datenformat abzuleiten.

Eindruck von der Prüfungssituation

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